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Montag, 29. Januar 2024

Molletes-Antequerasemmeln fürs Sonntagfrühstück

Molletes de Antequera sind eine Art typisches Gebäck aus der Stadt Antequera in der Provinz Málaga in Andalusien. Man findet sie aber inzwischen in ganz Andalusien. Sie heissen so, da sie sehr weich und fluffig sind, nach dem Wort "muelle", was soviel wie weich oder zart bedeutet. Sie können sowohl süß als auch herzhaft genossen werden. Bei uns gab es sie zum Sonntagsfrühstück. Leider habe ich es diesmal  nicht geschafft, den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen zu lassen.



Zutaten:

500 Gramm Weizenmehl, auch eine Mischung aus Vollkornmehl und 500er möglich
300 ml lauwarmes Wasser
50 ml extra natives Olivenöl
10 Gramm Salz
25 Gramm frische Hefe, oder bei der Übernacht-Version 5 g frische Hefe

Um den Teig vorzubereiten, wird die Hefe in etwas lauwarmem Wasser aufgelöst. In der Schüssel einer Küchenmaschine werden alle sonstigen Zutaten bis auf das Olivenöl mit der aufgelösten Hefe vermischt und der Teig wird circa 1 Minuten geknetet, danach 10 Minuten stehen gelassen. Dann wird das Olivenöl dazugegeben, 1 Minute geknetet und 8 Minuten pausiert. Dies wird dann noch zweimal wiederholt. Auf keinen Fall mehr Mehl hinzugeben, auch wenn es klebrig erscheint. Der Teig wird abgedeckt und an einem warmen Ort etwa 1 Stunde ruhen gelassen, bis er sich verdoppelt hat. Bei der Übernacht- Version kommt der Teig nun in den Kühlschrank. Nun wird der Teig durchgeknetet und in eine Rolle geformt. Diese wird in 10 Teile geschnitten und beim Formen wird die Schnittfläche nach oben gelegt und das Mollete flach mit der Hand in die richtige Form gepresst. Nun kommen sie auf ein Backblech mit Backpapier und brauchen noch einmal eine Gehzeit von 45 Minuten bis einer Stunde. Sie werden mit Mehl bestäubt und 15 Minuten bei 220 Grad gebacken.

Donnerstag, 19. März 2020

Linsensuppe

Ein ganz klassisches spanisches Essen, das es ja in Abwandlungen in vielen Ländern gibt ist diese Linsensuppe. Meist mache ich sie nach Augenmaß, heute habe ich die Zutaten genau abgewogen, um sie zu notieren. Die Suppe ist heute auch richtig gut gelungen. Früher musste ich die Suppe  für die Kinder dann noch passieren, inzwischen essen sie sie auch so.

Da die Suppe eigentlich nicht so ansehnlich ist, gibt es auch Bilder von den Zutaten.


Das in Olivenöl angebratene Gemüse


Gute spanische Pardina Linsen


Fertige Suppe

Zutaten:
1 Lauchstange
3 Karotten
2-3 Kartoffeln je nach Größe
Halbe Paprika optional
250 g Pardina Linsen
1 l Wasser (4 x die Linsenmenge)
Salz, Pfeffer, Curry

Das Gemüse wird kleingeschnitten und als erstes der Lauch in einem Schnellkochtopf in Olivenöl angebraten. Nun werden die Karotten, Paprika und Kartoffeln dazugeben und ein bisschen mit geschmort. Es werden die Linsen und das Wasser dazugegeben und gesalzen. Im Schnellkochtopf wird die Suppe dann 20 Minuten unter Druck gekocht. Zum Schluss wird mit Salz, Pfeffer und Curry abgeschmeckt. 


Freitag, 16. Dezember 2016

Patatas a lo pobre - Andalusische Kartoffeln

Patatas a lo Pobre sind ein typisches andalusisches Gericht mit Kartoffeln. Wenn man es genau übersetzt, bedeutet es Kartoffeln nach Art des armen Mannes, keine so schöne Übersetzung für dieses leckere Gericht. So heissen sie jetzt einfach Andalusische Kartoffeln.




Zutaten:
4 grosse Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
1 weisse Zwiebel
grüne und rote Paprika ( ab besten Bratpaprika)
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Zwiebeln und Paprika werden in Streifen geschnitten und die Kartoffeln geschält und in dünne Scheiben geschnitten. Erst werden die Zwiebeln in ausreichend Olivenöl in einer Pfanne für 2-3 Minuten angebraten. Die Paprika werden dazugegeben und auch kurz mitgeschmort. Nun werden die Kartoffeln untergemischt und alles mit einem Deckel abgedeckt. Das Kartoffel-Gemüsegemisch wird 10-15 Minuten, das heisst bis die Kartoffeln bissfest sind, in der Pfanne gebraten. Dies sollte etwas wässrig sein, damit etwas Dampf entsteht. Dann werden die Kartoffeln in eine Ofenform umgefüllt und noch 20 Minuten im Ofen gebacken, dass das Wasser verdampft und die Kartoffeln knusprig werden. Eine gute Beilage zu Hühnchen.


Sonntag, 3. Juni 2012

Estofado

Estofado ist meine spanische Variante des Gulasch. Das Rezept ist, wie viele meiner spanischen Rezepte, an das von meiner Schwiegermutter angelehnt. Für das Gläschen Weißwein , daß in das Gericht kommt, nehme ich meist einen Gewürztraminer, da er eine würzige Note in die Gerichte bringt. Auch hatten wir diesmal bestes Bio Rindfleisch von im Freiland lebenden bayerischen Kühen, was im Geschmack einen riesiger Unterschied bringt.





Zutaten:
600 g Rindfleisch
1-2 Zwiebel
2 grosse Karotten
Glas Weisswein
Gemüsebrühe
Kartoffeln
Olivenöl
Kokosfett
Salz, Pfeffer, scharfer Paprika
Sossenbinder

Die Zwiebeln und Karotten fein würfeln und in Olivenöl anbraten. Das Fleisch in Würfelchen schneiden und in Kokosfett anbraten. Die angebratenen Zwiebeln und Karotten zu dem Fleisch geben, würzen. Mit dem Wein aufgiessen, kurz einkochen lassen und mit Gemüsebrühe bedecken. Ungefähr eine Stunde köcheln lassen. Währenddessen die Kartoffeln in Würfel schneiden und in Olivenöl kochen. Etwas Sossenbinder zu dem Fleisch geben, die abgetropften Kartoffeln dazurühren und nachwürzen. Noch einen Salat und ein weiteres Gläschen Wein dazu servieren.

Montag, 10. Januar 2011

Avocado mit Salat

Eins meiner Lieblingsfrüchte sind Avocados. Leider finde ich die Qualität der Avocados die man hier so bekommt nicht so gut. Deshalb bin ich immer froh in Andalusien "aguacates" zu bekommen. Diesmal habe ich sie selber gepflückt in dem "campo" einer Freundin und im Handgepäck mitgebracht. Jetzt kann ich eine Woche in Avocados schwelgen. Folgenden Salat gabs heute zum Abendessen:



Muchas gracias, Charo !!!!

Freitag, 23. April 2010

Gazpachuelo

Heute gab es eine Suppe, die aus dem Raum Malaga kommt. Früher war es eine arme Leute Suppe, aus den einfachen Zutaten Kartoffeln, Ei und Olivenöl. Heute gibt es die Suppe auch in Restaurants und besonders bei Hochzeiten und wird dann netterweise Sopa Imperial genannt. Meist wird in Malaga die Suppe mit einer Brühe aus Gambas gemacht und dann auch die Gambas mit serviert. Bei meiner Schwiegermutter gibt es die ganz einfache Version der Bauersleute, nur mit Kartoffeln und Mayonnaise. Und deshalb wird sie bei meinen Kindern auch Mayonnaisensuppe genannt.




Zutaten:
750 g Kartoffeln (am besten die Kartoffeln mit der roten Schale)
2 Eier
200 ml Öl (Sonnenblumenöl oder ein ganz sanftes Olivenöl)
Salz
Zitrone

Die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. In einem Topf mit gesalzenem Wasser bedecken und die Kartoffelscheiben weichkochen. Die Kartoffeln im Kochwasser lassen und das ganze abkühlen lassen. Aus den Eier und dem Öl eine Mayonnaise machen (mit dem Stabmixer kurz das Ei verquirlen und dann ganz langsam das Öl unterquirlen, salzen). Wenn das Kartoffelwasser auf 50°C abgekühlt ist, die Mayonnaise einrühren. Servieren und vor dem Geniessen mit Zitronensaft beträufeln.

Samstag, 20. Februar 2010

Mandeltorte

Noch waren gemahlene Mandeln von der Weihnachtsbäckerei übrig. So gab es diesen Samstag mal wieder ein Kuchen. Des Rezept ist aus dem Test Heft (11/2008) von Stiftung Warentest und ich hatte es schon einige Male gemacht und für sehr lecker empfunden. Da die Zutaten der spanischen Tarta de Santiago gleichen, dekoriere ich den Kuchen immer, wie diese Tarta, mit dem Kreuz des Santiagos. Dazu hatte ich mir im Internet ein Bild des Kreuzes gesucht, ausgedruckt, zugeschnitten und benutze es als Schablone.




Zutaten:
4 Eier
200 g gemahlene Mandeln
200 g Puderzucker und Puderzucker zum Dekorieren
Zitrone
Prise Zimt, Rum

Die Eier trennen. Das Eigelb mit dem Puderzucker schaumig schlagen, die Mandeln, den Zimt, geriebene Zitronenschale, etwas Zitronensaft und 2-3 Esslöffel Rum darunterrühren. Das Eiweiss zu Schnee schlagen und vorsichtig unterheben. Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Springform fuellen. Bei 170 °C 40 min. backen, abkühlen lassen und dekorieren, dazu das ausgeschnittene Kreuz auf den Kuchen legen, mit Puderzucker bestäuben und dann das Kreuz vorsichtig wegheben.

Freitag, 27. November 2009

Tortilla de patatas


2ter mediterraner Kochevent - SPAIN - tobias kocht! - 10.11.2009-10.12.2009

Das Thema ist ja ein Heimspiel. Bei werden aus gegebener Konstellation viele spanische Gerichte gekocht. Einige habe ich ja auch schon verbloggt, wie Paella oder Albondigas. Heute gab es ebenfalls ein ganz klassisches spanisches Gericht, eben Tortilla de patatas. Die beste Tortilla gibt's bei meiner Schwiegermutter, ich habe dort auch schon über den Pfannenrand geschaut und selber noch optimiert.
Es gibt ein paar Tricks, die zu beachten wären:
- Die Kartoffelstückchen in Olivenöl kochen, das heisst richtig viel Olivenöl nehmen und die Kartoffeln darin so kochen, als wäre es Wasser, also nicht frittieren.
-Man muss nur wenig Kartoffeln mit viel Eiern mischen, die meisten Rezeptangaben nehmen viel zu viel Kartoffeln.
-Ich habe eine extra Pfanne, in der ich nur Tortilla mache und sonst nichts. Und einen Gasherd bei dem man die Temperatur schnell regulieren kann.
-Das ist kein schnell-schnell Essen, man braucht etwas Geduld.




Zutaten fuer zwei Tortillas:
6 mittelgrosse Kartoffeln (vorwiegend festkochend, ca. 1 kg)
1 Zwiebel
8 Eier
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Die Kartoffeln schälen und in kleine (!) Würfel schneiden. In eine Pfanne sehr viel Olivenöl geben und heiss werden lassen. Die Kartoffeln hineingeben und die Hitze runterdrehen. Nach kurzer Zeit noch die kleingeschnittene Zwiebel dazugeben. Die Kartoffeln kochen, bis sie schön weich sind. In ein Sieb geben, damit das überschüssige Olivenöl abtropft. Erst vier Eier mit Salz und Pfeffer verquirlen und die Hälfte der Kartoffeln dazugeben und mischen. Nun die Tortillapfanne nehmen und nun ganz wenig Öl reingeben und erhitzen. Die Kartoffel-Eimasse in die Pfanne geben und wieder die Hitze runterdrehen. Langsam stocken lassen. Wenn noch etwas flüssiges Ei oben ist, die Tortilla mit Hilfe eines Tellers umdrehen. Das heisst, erst mit dem noch Flüssigen nach oben auf den teller schieben und dann die Tortilla andersherum in die Pfanne "schmeissen". Noch kurz stocken lassen und fertig.

Que aproveche !!!

Montag, 10. August 2009

Arroz Marbella oder doch Paella

Bei meiner Schwiegermutter und vielen anderen Familien in Marbella gibt es am Sonntag Paella oder einfach nur Arroz genannt. Die Valencianer behaupten ja , dass sie die einzige richtige authentische Paella machen und sagen "pah, was ihr da kocht ist ja gar keine Paella." Ganz egal dieser Streit, dieses Reisgericht schmeckt so gemacht einfach sauguad.

Tipps: -auf jeden Fall nach dem Kochen den Reis noch 10 min ziehen lassen
- mit Safran würzen




Zutaten:
1 spanische Gemüsezwiebel
Olivenöl
2 Knoblauchzehen
1 rote Paprika
5 Tomaten
3 Hühnerbrusthälften
1 Packet Tiefkühlgarnelen
Erbsen
250 g Risottoreis (meine Favoritenmarke ist der Risotto/Paellareis von Oryza)
Salz, Pfeffer, Safran
Zitrone

Die Zwiebel kleinschneiden (ich benutze hier wieder meine magimix) und in viel Olivenöl golden braten. Denn gepressten Knoblauch dazu anbraten und dann die ebenfalls kleingeschnittene Paprika und die auch in der magimix zerkleinerten Tomaten dazugeben und köcheln lassen, das wird das Sofrito. Währenddessen das Hühnerfleisch schnetzeln und in einer Extrapfanne in Öl anbraten bis sie angebräunt sind, dann salzen und pfeffern. Ausserdem die Garnelen 3 min in Salzwasser kochen und dann abschöpfen, das Kochwasser nicht wegschütten. In einem Mörser den Safran mit Salz und Pfeffer zerstossen und damit das Sofrito würzen. Jetzt das Sofrito in die Paellapfanne oder eine andere sehr grosse Pfanne geben und das Hühnchen und die Garnelen dazugeben. Den Reis dazugeben und kurz unter Rühren anbraten. Ein Brühwürfel und das Kochwasser von den Garnelen dazutun. Man braucht ungefähr drei mal soviel Wasser wie die Reismenge. In der Hälfte der Kochzeit habe ich noch ein paar Tiefkühlerbsen dazugegeben. Circa 18 min leise köcheln lassen, der Reis sollte dann noch ein ganz bisschen Biss und ein Hauch von Flüssigkeit haben. Man deckt den Reis mit einem Küchenhandtuch zu und lässt ihn 10 min ziehen. Mit Zitronensaft anrichten.
Und heute gab es auch noch frische Feigen als Nachtisch !!!

Donnerstag, 16. April 2009

Albondigas

So ein Zufall. Wir waren zu Osterbesuch bei meinen Eltern und es gab eine Digitalkamera und nach dem Ostereiersuchen  auch noch gleich das dritte Hackfleischbaellchengericht des Hause SansSouci. Also schnell ein Foto machen und hier das Rezept:




Zutaten:
Bällchen:
500 g Hackfleisch
1 - 2 Eier
Salz und Pfeffer
Mehl
Olivenöl

Sosse:
halbe Flasche Tomatensugo und 3-4 frische Tomaten
1 Schalotte
1-2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer, süsser Paprika und Chili

Der Anfang ist wirklich wie bei den Fleischpflanzerl, das Hackfleisch mit dem Ei und Gewürzen gut vermengen. Aber dann, es werden keine Fladen gemacht, sondern Bällchen und die in Mehl gewälzt und diese in viel  Olivenöl rundrum angebraten, bzw. frittiert. Für die Sosse kann man im Pizzarezept spicken, viel Öl, die kleingeschnittene Schalotte und den Knoblauch in Öl anbraten und die Tomaten dazugeben, köcheln und würzen, aber nicht so sehr einkochen lassen wie bei der Pizzasosse. Dann die Bällchen dazugeben, ein paar Minuten durchziehen lassen und fertig. Da kann man sowohl Reis, wie Nudeln oder Kartoffelbrei dazu essen.