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Dienstag, 15. Oktober 2024

Falastin Kartoffeln

Dieses Rezept ist aus dem Kochbuch Falastin von Sami Tamimi, das nach dem Made in India Buch von Meera Sodha das meist benutze Kochbuch bei mir ist. Sie sollten eigentlich spicy sein, aber die Schärfetolerenz ist bei den Sanssoucis sehr unterschiedlich ausgeprägt. Die eine Hälfte findet sie zu scharf und die andere Hälfte nicht scharf genug. Also ist die Menge an Chilli die entscheidende Frage bei diesem Rezept. Zum Orginalrezept habe ich das Würzen mit Zitrone zum Schluss weggelassen. Diesmal haben wir die Kartoffeln zu Keftas gegessen.



Zutaten

1 kg Kartoffeln geschält und in Stückchen geschnitten
400 g Tomaten geviertelt oder Cherrytomaten
3-4 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten
Cumin, entweder ganze Samen oder gemahlen
Koriander entweder ganze Samen oder gemahlen
Olivenöl
Chilli Flocken
Salz, Pfeffer
Petersilie zum Dekorieren

Der Backofen wird auf 200 Grad vorgeheizt. Das Olivenöl wird in einer Pfanne erhitzt, Cumin und Koriander kurz angebraten. Dann werden die Knoblauchscheiben dazu angebraten und die Tomaten dazugegeben. Diese werden für 2-3 Minuten gebraten. Nun werden die Kartoffeln dazugeben, gesalzen, gepfeffert und mit Chilliflocken gewürzt. Nach kurzen Anbraten wird alles auf ein Backblech mit Backpapier gegeben und 40 Minuten im Ofen gebacken, zwischendurch wird alles mit einem Holzspatel durchgemischt. Zum Servieren wird mit Petersilie dekoriert.


Sonntag, 31. Dezember 2017

Samosa

Samosas sind wichtiges Street Food in Indien. Es gibt sie überall und die meisten sind mit Kartoffeln und Erbsen gefüllt. Wie mit vielen indischen Gerichten habe ich ausserhalb von Indien noch nie richtig gute gegessen. So standen Samosa auch schon länger auf der Liste indischer Gerichte, die es auszuprobieren gilt. In dem Kochbuch von Meera Soda sind zwar Samosa, aber nicht die mit Kartoffeln und Erbsen gefüllten und auch nicht mit selbstgemachten Teig. Als habe ich gegoogelt, "Samosa recipe" und habe das erste genommen, von folgender Seite http://foodviva.com/snacks-recipes/samosa-recipe/. Ich habe mich fast an das Rezept gehalten.



Zutaten:

Teig: 
180 g Mehl
1 Teelöffel Ajwain Samen (unbedingt notwendig)
3 Esslöffel Sonnenblumenöl
4 g Salz
Wasser

Füllung:
3 normalgroße Kartoffeln
200 g Iglo Erbsen
1/2 Teelöffel Cumin Samen
1/2 Teelöffel Chilli Pulver
1 Teelöffel Koriander
1 Teelöffel Garam Masala
1 Teelöffel Mango Pulver
Salz

Olivenöl zum Frittieren

Als erstes werden die Kartoffeln im Schnellkochtopf zum Kochen gegeben und die Erbsen nach Anleitung gekocht. Während der Kochzeit wird der Teig angesetzt, der dann etwas ruhen muss. Dazu wird  das Mehl mit den Ajwain Samen, Salz und dem Öl in einer kleinen Metallschüssel verrührt. Dann wird solange etwas Wasser dazugegeben, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Der Teig wird in Klarsichtfolie eingewickelt und liegengelassen. Nun werden in etwas Öl die Cuminsamen angebraten, dann werden die Erbsen und die Gewürze dazugegeben und kurz mitgebraten. Nun werden die geschälten und mit den Kartoffelstampfer zermanschten Kartoffeln und Salz dazugerührt. Das Ganze wird für einige Minuten gebraten. Der Teig wird in sechs Teile geteilt. Eine Kugel wird auf Grösse einer Handspanne ausgerollt und in der Mitte durchgeschnitten. Die gerade Seite wird mit Wasser bepinselt und zu einem Kegel gefaltet. Es werden 1-2 Esslöffel Füllung in den Kegel gegeben und der Kegel geschlossen. Im Wok wird Olivenöl erhitzt und die Samosa portionsweise frittiert. 
Servieren kann man sie als Vorspeise oder Beilage zu jedem indischen Essen.


Donnerstag, 2. März 2017

Spiced Potato Tikka - Indische Kartoffelplätzchen

Indisches Essen hat uns schon immer gutgeschmeckt. Ich habe auch immer einige Standardrezepte im Repertoire gehabt und wir sind gerne zum Inder zum Essen gegangen. Nun war letztes Jahr in der New York Times ein Rezept eines Chicken Curry, aus dem Kochbuch " Made in India" (Cooked in Britain) von Meera Soda. Ich probierte es aus und es war das beste Curry, das ich ausserhalb Indiens gegessen habe. So angetan, habe ich mir natürlich das Kochbuch besorgt. Aus dem Kochbuch habe ich dann einige Rezepte probiert. Und diese Kartoffelplätzchen schmecken wirklich wie Essen in Indien und ich bin fast süchtig nach ihnen. So stelle ich diese Potato Tikka als erstes vor, werde aber sicher auch noch die anderen Lieblingsrezepte aus dem Buch vorstellen.



Zutaten:
500 g Kartoffeln
Stück Ingwer
Stück Chillischote
1 Teelöffel Kreuzkümmelsamen
1 rote Zwiebel
1/2 Teelöffel Chillipulver
1 Teelöffel Garam Masala
2 Esslöffel Mehl
100 g gefrorene Erbsen
Saft einer halben Zitrone
Olivenöl oder Sonnenblumenöl
Salz

Die Kartoffeln werden in kleine Stückchen geschnitten und in der Pfanne mit Deckel in Wasser weichgekocht und danach durch die  Kartoffelpresse gedrückt. Mit dem Mörser wird aus dem Ingwer, der Chillischote und dem Salz eine Paste gemahlen. In einer kleinen Pfanne wird das Öl erhitzt, die Kreuzkümmelsamen kurz angebraten und die Zwiebel golden gebraten. Dann wird die Ingwerpaste, das Chillipulver und das Garam Masala dazugegeben und kurz angebraten. Nun werden die Kartoffeln, Mehl, die Erbsen und der Zitronensaft dazugegeben. Es wird alles vermischt und für 2-3 Minuten gebraten. Wenn die Masse etwas abgekühlt ist, werden die Plätzchen geformt. Dazu werden kleine Bällchen geformt, abgeflacht und in Mehl gewendet. Die Plätzchen werden auf beiden Seiten Einetwas Öl angebraten. Dazu unbedingt Joghurt servieren.


Freitag, 16. Dezember 2016

Patatas a lo pobre - Andalusische Kartoffeln

Patatas a lo Pobre sind ein typisches andalusisches Gericht mit Kartoffeln. Wenn man es genau übersetzt, bedeutet es Kartoffeln nach Art des armen Mannes, keine so schöne Übersetzung für dieses leckere Gericht. So heissen sie jetzt einfach Andalusische Kartoffeln.




Zutaten:
4 grosse Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
1 weisse Zwiebel
grüne und rote Paprika ( ab besten Bratpaprika)
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Zwiebeln und Paprika werden in Streifen geschnitten und die Kartoffeln geschält und in dünne Scheiben geschnitten. Erst werden die Zwiebeln in ausreichend Olivenöl in einer Pfanne für 2-3 Minuten angebraten. Die Paprika werden dazugegeben und auch kurz mitgeschmort. Nun werden die Kartoffeln untergemischt und alles mit einem Deckel abgedeckt. Das Kartoffel-Gemüsegemisch wird 10-15 Minuten, das heisst bis die Kartoffeln bissfest sind, in der Pfanne gebraten. Dies sollte etwas wässrig sein, damit etwas Dampf entsteht. Dann werden die Kartoffeln in eine Ofenform umgefüllt und noch 20 Minuten im Ofen gebacken, dass das Wasser verdampft und die Kartoffeln knusprig werden. Eine gute Beilage zu Hühnchen.


Montag, 24. Januar 2011

Blaue Phase

Vor kurzem gab es in unserem Supermarkt des Vertrauens blaue Kartoffeln, die so eine blaue Phase einleiteten. Das erste Mal gab es die blauen Teilchen als Pellkartoffeln mit den bewährten Fleischpfanzerln


und dann gemischt mit weissen als Tortilla.


Heute hatte ich lila Blumenkohl und morgen werde ich dann mit meinen Schülern die netten Farbexperimente mit Blaukraut machen !

!!! Es leben die Anthocyane !!!

Dienstag, 2. November 2010

Speck-Kartoffel-Knödel

Im letzten Testheft von Stiftung Warentest war ein Test über Kartoffelklöße zu lesen. Dabei fiel auf, daß besonders in den Knödel mit den Kochbeuteln viele Weichmacher zu finden waren. Und auf der letzten Seite des Heftes bei dem Rezept des Monats war dazu ein Rezept um die Kartoffelknödel selber zu machen. Da ich dies schon lange einmal versuchen wollte nutzte ich das Rezept gleich aus.



Zutaten (für die Menge Knödel auf dem Bild, gerade genug für uns):
600 g Kartoffeln
2 Schalotten
80 g Speck
1 Eigelb
ca. 80 g Mehl
Salz, Pfeffer, Petersilie

Die Kartoffeln, geschält, 20 min im Sico (Schnellkochtopf) gekocht. Währenddessen die Zwiebeln und den Speck kleinschneiden und zusammen anbraten. Die gekochten Kartoffeln mit dem Kartoffelstampfer zu einem glatten Teig verarbeiten. Das Zwiebel-Speck Gemisch, ein Eigelb und die Gewürze untermischen. Dann das Mehl nach und nach dazugeben und mit den Händen vermischen. Wenn man das Gefühl hat der Teig hält zusammen , einen Probeknödel formen und im kochenden Salzwasser testen. Wenn er gut ist, die restlichen Knödel formen und im Salzwasser kochen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Dazu gab es heute ein "Estofado".

Freitag, 23. April 2010

Gazpachuelo

Heute gab es eine Suppe, die aus dem Raum Malaga kommt. Früher war es eine arme Leute Suppe, aus den einfachen Zutaten Kartoffeln, Ei und Olivenöl. Heute gibt es die Suppe auch in Restaurants und besonders bei Hochzeiten und wird dann netterweise Sopa Imperial genannt. Meist wird in Malaga die Suppe mit einer Brühe aus Gambas gemacht und dann auch die Gambas mit serviert. Bei meiner Schwiegermutter gibt es die ganz einfache Version der Bauersleute, nur mit Kartoffeln und Mayonnaise. Und deshalb wird sie bei meinen Kindern auch Mayonnaisensuppe genannt.




Zutaten:
750 g Kartoffeln (am besten die Kartoffeln mit der roten Schale)
2 Eier
200 ml Öl (Sonnenblumenöl oder ein ganz sanftes Olivenöl)
Salz
Zitrone

Die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. In einem Topf mit gesalzenem Wasser bedecken und die Kartoffelscheiben weichkochen. Die Kartoffeln im Kochwasser lassen und das ganze abkühlen lassen. Aus den Eier und dem Öl eine Mayonnaise machen (mit dem Stabmixer kurz das Ei verquirlen und dann ganz langsam das Öl unterquirlen, salzen). Wenn das Kartoffelwasser auf 50°C abgekühlt ist, die Mayonnaise einrühren. Servieren und vor dem Geniessen mit Zitronensaft beträufeln.

Donnerstag, 1. April 2010

Kartoffelgratin

Noch ein Rezept, das zu den Gerichten mit langer Geschichte gehört. In meinem allerersten selbstgeschriebenen Rezeptbüchlein trägt dieses Gericht die Nummer 7. Auch mache ich dies seither fast unverändert. Das Rezept stammt auch aus der Zabert Sandmann Büchern, diesmal aus dem Kochen Buch. Und später stellte ich fest, dass das Lea Linster Rezept auch identisch ist.




Zutaten:
5-6 grosse Kartoffeln
1 Becher Sahne
Milch
Butter
Knoblauch
Salz, Pfeffer, Muskat

Die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden, sie sollten nicht zu dick, aber auch nicht zu dünn sein. Eine Ofenform mit Butter und danach mit einer Knoblauchzehe (halbiert) ausreiben. Die Kartoffelscheiben in die Form schichten und jede Lage salzen und pfeffern. Auf die letzte Lage noch geriebene Muskatnuss geben. Mit Sahne und Milch aufgiessen bis circa zwei Drittel der Kartoffelhoehe. Auf das Gratin Butterflocken geben und ca. eine Stunde bei 200 °C im Ofen backen.