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Donnerstag, 5. November 2020

Zimtschnecken

 Letzte Woche hatten die Bäcker von dem In-Bäcker Schwabings "Julius Brantner Brothandwerk", als ich gerade Brot gekauft hatte, Zimtschnecken in Arbeit. Das Brot dort ist wirklich hervorragend und ich hätte gerne die Zimtschnecken probiert. Leider mussten diese noch in den Ofen. So habe ich mich letzte Woche erstmal mit Rohrnudeln nach Schuhbeck Bayerischen Kochbuch getröstet und diese Woche dann in Ruhe Zimtschnecken gebacken. Als Grundlage habe ich den Dampfnudelteig von demselben Buch benutzt, da er etwas mehr Zucker hat, als der Rohrnudelteig. Die Füllung und die Durchführung der Schnecken habe ich mir zusammen gelesen.



vor dem Backen


nach dem Backen


Zutaten:
Teig:
500 g Mehl
halber Hefewürfel
4 EL Milch
2 TL Zucker
2 Eier verquirlt
60 g Butter / vegane Butter geschmolzen
3 EL Zucker
200 g Milch

Füllung:
100 g Butter / vegane Butter geschmolzen
100 g Zucker
3 TL Zimt

Form:
20 g Butter
etwas Zucker und Zimt

Das Dampferl wird angesetzt, mit 4 EL lauwarmer Milch, Zucker und der gut gelösten Hefe und in einer Kehle mit etwas Mehl vermischt. Nach 15 Minuten werden die anderen Zutaten dazugegeben und in die Magimix umgefüllt und gut vermischt, Der Teig ist sehr klebrig. In der Schüssel sollte er eine gute Stunde gehen. Nun wird der Teig gut durchgeknetet und ausgewalkt. Die Oberfläche wird mit der Butter bestrichen , dann mit Zucker und Zimt bestreut. Der Teig wird aufgerollt und in 16 Teile geschnitten. Die Form wird mit Butter ausgestrichen, mit Zimtzucker bestreut und die Schnecken hineingesetzt. Diese sollten nun nochmal gehen, bevor sie bei 175 Grad circa 25 bis 30 Minuten gebacken werden.


Donnerstag, 3. Oktober 2019

Apfelkuchen mit Rahmguss

Heute habe ich die letzten Äpfel aus unserem Garten verarbeitet. Und ich wollte einen neuen Apfelkuchen ausprobieren. So habe ich Richtung schwäbischer Apfelkuchen gesucht und schlussendlich wieder Rezepte kombiniert: mein Standardmürbeteig aus dem ältesten Backbuch das ich habe, ein Rezept aus einem Kochbüchlein mit schwäbischen Rezepten und eines von Lea Linster. Das Rezept habe ich inzwischen milchfrei ausprobiert.





Zutaten:

Mürbeteig:
300 g Mehl oder 200 g Mehl / 100 g gemahlene Mandeln
200 g Butter / vegane Butter
100 g Zucker
1 Ei
Prise Salz

6-8 Äpfel
Zitronensaft
Zimtzucker

Rahmguss:
3 Eier
3 Esslöffel Zucker
200 ml Sahne / vegane Sahne - zum Schlagen

Puderzucker

Für dem Mürbeteig werden alle Zutaten in die Küchenmaschine (MagiMix) gegeben, vermischt und geknetet. Dann wird der Teig noch kurz mit der Hand verknetet und in eine etwas größere Springform ausgewalkt und es wird auch ein Rand geformt. Nun kommt der Teig zum Abkühlen in den Kühlschrank. Die Äpfel werden geschält, das Kerngehäuse wird entfernt und die Äpfel geachtelt. Die Apfelstücke werden mit Zitronen beträufelt und mit ein wenig Zimtzucker vermischt. Die Eier werden mit dem Zucker schaumig geschlagen und dann die Sahne untergeschlagen. Die Äpfel werden auf den Teig verteilt und mit dem Guss bedeckt. Der Kuchen wird für 45-50 Minuten bei 180 Grad gebacken. Man lässt ihn etwas abkühlen und verhübscht ihn mit Puderzucker. Dazu gibt es nochmal Sahne.

Montag, 26. August 2019

Apfel-Brombeer-Crumble

Wir haben gerade Sommerferien und festgestellt, dass das Motte dieser Ferien #Kuchenferien ist. Dieser Kuchen ist einer in der langen Kuchenliste dieser Ferien :

#Kuchenferien

Kirschkuchen
Apfel-Brombeer-Crumble
Apfelstrudel
Berliner Zwetschgentarte
Weißer Schokikuchen
Zwetschgentarte 
Apfeltarte
Birneschokikuchen
Bitterschokikuchen
Omas Apfeltarte
Aprikosen-Windräder 
ZwetschgenHybriddatschi
Pfirsichkuchen

Das Rezept kommt aus The Guardian und wurde dort mit Blaubeeren gemacht. Das hatten wir auch schon probiert. Und außerdem mit Himbeeren. Die Menge Crumble habe ich hochgerechnet, dass es für meine Tortenform passt.


Originalrezept


Crumble mit Blaubeeren


Apfel-Brombeer-Crumble

Zutaten:
500 g - 800g Früchte
150 g Butter (kalt)
100 g Zucker
250 g Mehl
Salz
Zitronensaft von einer halben Zitrone
etwas Butter (in dünnen Scheiben)
etwas Zucker

Der Boden der Form wird dicht mit Früchten belegt. Darauf wird etwas Zucker gestreut und der Zitronensaft. Auf die Früchte werden noch dünne Scheiben Butter gelegt. Mehl, Zucker, Butter und Salz werden mit den Händen verkrümelt und gleichmäßig als Spots auf den Früchten verteilt. Es wird nochmal mit Zucker bestreut und bei 180 Grad für 45 Minuten gebacken. Lauwarm und mit Sahne geniessen.


Montag, 27. Mai 2019

Bananen-Buchweizen-Kuchen-2 Versionen

Vor kurzem war ein Artikel in der Food- Seite von The Guardian mit glutenfreien Kuchen von Anja Dunk. Da es immer gut ist auch so etwas im Repertoire zu haben, habe ich am Sonntag zum Frühstück einen ausprobiert. Ich habe das Rezept ausgesucht, von dem ich alle Zutaten zu Hause hatte. So fiel die Wahl auf den Bananen- Buchweizen-Kuchen. Der Kuchen hat lecker geschmeckt und war sehr fluffig, auch wenn er etwas unscheinbar aussieht. Inzwischen habe ich ihn noch etwas verbessert, d.h. um Fett angereichert.




Zutaten:
80 g brauner Zucker 
1 Packerung Vanillezucker
50 g Butter /vegane Butter, geschmolzen
2 Eier
3 reife Bananen
100 g Buchweizenmehl-fein gemahlen (oder 60 g Buchweizen mit 40 g Weizenmehl)
1 TL Backpulver
Prise Salz
Zimt

Als erstes werden die Eier getrennt. Das Eigelb wird mit dem Zucker mit einem Handrührer schaumig geschlagen und die Butter untergeschlagen. Nun werden die vorher mit einer Gabel zermanschten Bananen untergerührt. Das Mehl wird mit dem Backpulver und den Gewürzen gemischt und mit dem Silikonspatel untergerührt. Das Eiweiß wird zu Schnee geschlagen und vorsichtig untergehoben. Der Teig wird in eine mit Butter ausgeschmierte  Brotform gegeben und circa 30 Minuten bei 170 Grad gebacken.

Variante: Bananen-Schoko-Buchweizen Kuchen

Heute habe ich den Kuchen etwas verändert, da wir in der letzten Zeit oft Bananen übrig hatten und ich den Kuchen gebacken hatte.




Zutaten:
120 g brauner Zucker 
2 Packerungen Vanillezucker
75 g Butter /vegane Butter
100 g 70 % Schokolade Lindt vegan 
3 Eier
4 große reife Bananen
150 g Buchweizenmehl-fein gemahlen 
2 TL Backpulver
Prise Salz
Zimt

Die Teigmenge ist um die Hälfte erhöht, die Butter wird zusammen mit der Schokolade geschmolzen und in das Eizuckergemisch gegeben. Gebacken wird in einer normalen Springform.

Montag, 6. Februar 2017

Muffins "Bonne Maman"

Heute wollte ich im Supermarkt Kekse für den Nachmittag kaufen. Da habe ich mir die Mühe gemacht und mal wieder die Zutatenliste gelesen und festgestellt, dass es keine (!) Kekse ohne Palmfett gibt. In dem Supermarkt gibt es kein Gebäck von "Bonne Maman", das ist nämlich immer noch mit Butter gebacken, was man auch schmeckt. Das andere Gute ist, dass auf den Packungen hinten drauf die Rezepte sind. Das habe ich auch noch nicht milchfrei getestet.



Also habe ich mich dran gemacht die Muffins zu backen.



Zutaten:
180 g Butter
200 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
Salz
3 Eier
120 g Zucker
Päckchen Vanillezucker
50 g Creme fraiche

Die Eier werden mit dem Zucker und der Creme fraiche schaumig geschlagen. Das Mehl mit dem Backpulver und einer Prise Salz werden vermischt und gesiebt zur Schaummasse gegeben und vermischt. Die Butter wird geschmolzen dazugegeben und alles zu einer homogenen Masse verrührt. Der Teig wird in die kleinen Muffinsförmchen gefüllt (circa 2/3) und 10 Minuten bei 200 Grad gebacken.



Sonntag, 5. Februar 2017

Engadiner Nusstorte

Im Engadin gibt es viele schöne Skitouren. Und zum sich danach zu erholen, ist es am besten sich ein sonniges Plätzchen zu suchen und ein Nusstörtli zu essen. Nachdem der alte Walnussbaum in unserem Garten nach ein paar mageren Jahren im Herbst wieder Walnüsse abgeworfen hatte, war es Zeit einmal die Nusstorte selber zu backen.
Als Grundlage habe ich ein Rezept aus "Einfach Hausgemacht" genommen und mit einem Rezept von Graubünden.ch und meinem eigenen Mürbeteig gemischt.



Nach dem Backen


Am Frühstückstisch


Angeschnitten


Zutaten:
Teig:
350 g Mehl
100 g Zucker
200 g Butter
1 ganzes Ei und 1 Eigelb
Prise Salz

Füllung:
150 g Walnüsse
150 g Haselnüsse
150 g Zucker
150 g Sahne

Aus den Teigzutaten wird ein Mürbeteil zubereitet. Der Teig reicht für eine 25 cm Springform. Man braucht 100 g für den Rand, der Rest wird gehälftet für den Boden und den Deckel. Der Boden und Rand wird gleich in die gefettete Springform gegeben, mit Folie abgedeckt. Die Form und der restliche Teig werden gekühlt.
Für die Füllung werden die Nüsse gehackt, ich habe es mit der Küchenmaschine gemacht, was etwas ungleichmässig war. Der Zucker wird in einer Pfanne geschmolzen und leicht karamellisiert. Dann werden die Nussstücke dazugegeben und kurz vermischt. Es wird sofort mit der Sahne abgelöscht. Die heisse Füllung wird gleich auf dem Boden verteilt. Aus dem restlichen Teig wird der Deckel ausgerollt, auf die Masse gegeben. Der Rand wird mit einer Gabel verschönert. Zum Schluss wird der Kuchen bei 180 Grad für circa 40 Minuten gebacken.

Sonntag, 18. Dezember 2016

Lebkuchen

In der Adventszeit habe ich schon immer gerne Lebkuchen mit Schokoladenüberzug gegessen. Nur wurde leider in den letzten Jahren, wie in vielen anderen Gebäcken der Zucker in den Lebkuchen durch Glucose-Fruktose Sirup ersetzt. Aber Lebensmittel mit diesem Stoff gehören bei uns zu den No-gos. Lange habe ich nach einem einfachen Rezept gesucht und bin dieses Jahr in der Zeitschrift Einfach Hausgemacht fündig geworden. Die Lebkuchen waren das einzige Gebäck, dass ich dieses Jahr gebacken habe.



Zutaten:
5 kleine Eier oder 4 große Eier
150 g Puderzucker
200 g Haselnüsse gemahlen
200 g Mandeln gemahlen
Zitrone (schale und Saft)
2 - 3 EL Lebkuchengewürz
Oblaten (kleine)
Schokokuchenglasur

Der Puderzucker wird mit den Eiern in der Küchenmaschine zu einer Creme verschlagen. Es werden die Nüsse, Mandeln,  Zitronenschale,Zitronensaft und das Gewürz untergerührt. Die Oblaten werden auf Backpapier verteilt und auf jede Oblate ein Teelöffel Teigmasse gegeben. Die Lebkuchen werden bei 140 Grad für 15 Minuten gebacken. Nach dem Abkühlen werden sie mit flüssiger Schokokuchen glasur bepinselt und gleich in eine Dose gegeben.

Montag, 25. Mai 2015

Pain au chocolat

Nach unserer Zeit In Frankreich essen wir immer noch gerne Croissants, aber in Deutschland gute zu finden ist wirklich schwer und hier in München vor allem teuer. Also stehen sie auch auf der Selbstmach- Liste. Vor kurzem habe ich ein "Schnellrezept" für Croissants ausprobiert und sie waren schon recht lecker. Nun hat sich die kleine Sanssouci Maus in einem spanischen Backbuch (Xavier Barriga-Bolleria ) Napolitana de chocolate, bzw Pain au chocolat herausgesucht. Wir haben 11 Stunden gebraucht vom Beginn bis zum ersten Bissen in die noch warmen Pains. Es ist also kein Schnellrezept, aber der Genuss die Pains zu essen war die Wartezeit wert. Arbeitszeit war es vielleicht eine Stunde und es hat alles sehr gut funktioniert. Wir haben mit zwei verschiedenen Schokoladen gefüllt, um es auszuprobieren und nachdem auch  nicht genug Schokolade zum Füllen da war, haben wir auch noch ein paar Croissants gebacken.




Zutaten:
für 16 Pains

500 g Mehl
10 g Salz
40 g Zucker
halber Würfel Hefe
25 g Butter
250 ml Wasser
280 g Butter zum Falten
1 Ei
Schokolade zum Füllen (1 Tafel 47 %, 1 Tafel 60 %)

Als erstes wird der Teig ohne die grosse Buttermenge hergestellt, Dazu werden erst die festen Zutaten mit der Magimix gemischt, dann die in Wasser aufgelöste Hefe und die 25 g Butter eingerührt. Zum Schluss wird das Wasser untergemischt. Es wird nocheinmal kurz mit der Hand geknetet und der Teig bei Raumtemperatur 30 Minuten ruhen gelassen. Dann wird der Teig zu einem Rechteck augewalgt (bei uns so gross, dass er auf meinem Glasblech Platz hatte. Der Teig muss nun nun mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ruhen. Dazu stellt man am besten gleich die Butter auch in einem Rechteck mit halber Grösse des Teigrechtecks. Nun wird die erste Faltung durchgeführt. Die Butterplatte wird in die Mitte des Teiges gelegt und der Teig von rechts und links darübergeschlagen. Den Teig ein Viertel drehen und auf 20 x 40 cm auswalzen. Nun in Gedanken in drei Teile teilen und den rechten Teil über den mittleren schlagen und dann den linken Teil drüber schlagen, dann muss der Teig wieder in den Kühlschrank und zwar eine halbe Stunde.  Es wird noch zwei mal gefaltet, immer nach einer Viertel Drehung. Nun bleibt der Teig mindestens eine Stunde im Kühlschrank, dann werden die Pains geformt. Der Teig wird auf 32 x 60 cm ausgerollt und dann werden 16 Teilchen mit 8 x 15 cm herausgeschnitten. Eine Schokoladenrippe wird in die Mitte gelegt, der eine Teil umgeklappt, die zweite Rippe draufgelegt und bedeckt. Die Pains werden mit verquirlten Ei bestrichen und auf Backpapier gelegt. Bevor sie gebacken werden, sollten sie nochmal 15 bis 20 Minuten gehen. In den Ofen schieben und auf 190 Grad einstellen. Nach 18-20 Minuten können sie aus den Ofen geholt werden, kurz abkühlen lassen und geniessen !


Montag, 14. Juli 2014

Bananen-Muffins

Dies ist unser Standard Muffinrezept, schon oft erprobt. Auch mache ich gerne mit meinen 5. Klassen  am Anfang des Schuljahrs um in das naturwissenschaftliche Arbeiten einzuführen. Man kann damit gut "genau abmessen" und auch "Protokoll schreiben" einführen. Mein Sanssouci Mäuschen kann sie inzwischen auch schon alleine backen.




Zutaten:
250 g Mehl
125 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 Päckchen Backpulver
1 Ei
125 g Milch
100 g Olivenöl
Schuss Rum
2 Bananen

Erst die festen Zutaten zusammen mischen, dann die flüssigen Zutaten dazugeben und sehr gut verrühren. Die Bananen in kleine Würfelchen schneiden und dazu geben. In die Muffinsformen füllen und circa 25 - 30 min bei 160 Grad Celsius backen.



Freitag, 31. Januar 2014

Zitronenkuchen - Bizcocho Tita Maria

Hier noch ein Beitrag für das Zitronenevent vom Gärtnerblog.

Garten-Koch-Event Januar 2014: Zitronen [31.01.2014]

Das Rezept ist von der Tante meines Mannes, die sehr gut kochen kann und jedesmal wenn man dort vorbei kommt hat sie ein Bizcocho vorbereitet. Als typisch andalusisches Rezept wird für den Kuchen als Fett Olivenöl benutzt, was ihm einen speziellen Geschmack verleiht. Das Rezept ist auch sehr praktisch, denn man braucht keine Waage, da man alles mit dem Joghurtbecher abmisst. Da wir unser Joghurt selbermachen habe ich mir ein paar Joghurtbecher zum Abmessen aufgehoben. Ich habe gerade eine Zitrone im Bioladen mitgenommen, leider kann ich die Zitrone nicht wie Tita Maria direkt vom Baum pflücken.




Zutaten:
1 Becher Joghurt
1 Becher Olivenöl
1 Becher Zucker
4 Eier
3 Becher Mehl
Halbes Päckchen Backpulver
Zitronenschale (Abrieb einer Biozitrone):



Als erstes den Ofen auf 160 Grad vorheizen. In der Küchenmaschine zuerst den Zucker mit dem Öl vermischen. Das Joghurt dazugeben und dann die Eier unterrühren und etwas rühren lassen. Die Zitronenschale dazugeben und das mit dem Backpulver vermischte Mehl. Die Backform einfetten, den Teig in die Form geben und für eine halbe Stunde im Ofen backen. Kurz abkühlen lassen und schon kann man Kaffeetrinken.




Sonntag, 12. Mai 2013

Vatertags - Waffeln

Da am Vatertag kein Brot zuhause war, wir aber ganz klar ein schönes Frühstück haben wollten, gab es frische Waffeln. Vor kurzem habe ich angefangen bei den Pfannkuchen und den Waffeln die Hälfte des Weizenmehls durch Buchweizenmehl zu ersetzen. So haben sie eine etwas nussige Note und den Glutengehalt reduziert man auch. Die Sanssouci- Maus hat immer ganz viel Spass dabei ihr Essen schön zu dekorieren.



Zutaten:
150 g Mehl (halb Weizen-, halb Buchweizenmehl)
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1/4 Päckchen Backpulver
110 g weiche Butter
2 Eier
60 ml Wasser
2 EL Rum

Für den Teig erst die festen Zutaten mit einem Kochlöffel verrühren. Dann gibt man die flüssigen Zutaten dazu und verrührt wieder, bis man einen geschmeidigen Teig hat. Die Waffeln im Waffeleisen backen und nach Lust und Laune servieren. Mit geschlagener Sahne und Früchten, mit Marmelade, mit Apfelmus, mit Zimtzucker, ......

Sonntag, 27. Mai 2012

Gateau au chocolat au micro-ondes

Dieses Rezept habe ich aus einer französischen Kochzeitschrift, aber ich weiss nicht mehr genau welche. Wenn man in kürzester Zeit ein Nachtisch oder Kuchen haben will, ist das Rezept super und ausserdem schmeckt der Kuchen lecker. Ich habe das Rezept von 3 auf 2 Eier runtergerechnet, denn wir haben einmal eine Silikonform geschenkt bekommen und da passt genau die Teigmenge von 2 Eiern rein.





Zutaten:
2 Eier
66 g Butter
2 Esslöffel Saure Sahne
35 g Mehl
1/3 Packet Backpulver
66 g Zucker
120 g Schokolade (70 % Kakao)

Als erstes schmilzt man die Schokolade zusammen mit der Butter in der Mikrowelle. Den Zucker schlägt man mit den Eiern zu einer schaumigen Masse, gibt die saure Sahne dazu und dann das Mehl mit dem Backpulver. Man mischt die geschmolzene Schokolade unter und füllt die Masse in eine Silikonform oder eine Pyrex Glasform (mit Butter ). Man deckt die Form zu (Silikondeckel oder Folie) und bäckt den Kuchen erst 2 min 30 sec in der Mikrowelle, lässt ihn 3 min ruhen und bäckt ihm nochmal 2 min 30 sec (vielleicht nur 2 min). Und schon fertig !


Montag, 9. Januar 2012

Roscón de Reyes

In Spanien gibt es an Heilig Drei König bei fast allen Familien ein Hefegebäck, den Roscón de Reyes. Die meisten kaufen ihn in der Bäckerei oder im Supermarkt, aber es gibt inzwischen auch viele Rezepte und Tipps im Internet. Ich habe schon öfters welche gebacken, nach einem Rezept, dass ich mir vor vielen Jahre aus dem Internet geholt habe. Normalerweise ist er noch mit kandierten Früchten dekoriert, da ich diese nicht mag, habe ich nur Mandeln genommen. Auch wird er oft mit Sahne gefüllt. Den typischen Geschmack nach Roscón de Reyes bekommt er durch das "Agua de azahar" (Auszug aus Orangenblüten). Ich hatte noch ein Fläschchen aus Frankreich, hier weiss ich nicht, wo man es bekommt. Ausserdem ist noch eine kleine Figur im Roscón versteckt, genauso wie in Frankreich in den Galletes de Roi. Wer sie in seinem Stück findet, ist der König des Tages und bekommt eine Papierkrone aufgesetzt. Wir haben den Roscón zum Frühstück mit Marmelade gegessen und zum Kaffee diente er als "Hefezopf".




Zutaten:
500 g Mehl
125 g Zucker
100 ml lauwarme Milch
2 Esslöffel "Agua de azahar" (Auszug aus Orangenblüten)
2 Esslöffel Rum
125 g Butter- weich
2 Eier
Prise Salz
Geriebene Schale einer Biozitrone und einer Bioorange
Packerl Hefe
1 Ei
Mandelscheiben


Die Hefe nach Laborstandard in etwas warmer Milch gut auflösen. Etwas Zucker und Mehl unterrühren und ein wenig an einem warmen Ort gehen lassen. Alle Zutaten in der Magimix zu einem weichen Hefeteig verrühren und den Vorteil dazugeben und gut verrühren. Den Teig 2-3 Stunden gehen lassen, bis er mindestens das doppelte Volumen hat. Auf der Arbeitsfläche mit Mehl gut durchkneten und in zwei Teile teilen. Entweder man macht nun tune Wurst und schliesst sie zum Kreis oder man druckt eine Kugel flach und macht ein Loch in die Mitte. Die Figur verstecken und nochmal eine Stunde gehen lassen. Mit verquirlten Ei bestreichen, mit den Mandelscheiben bestreuen und 13-15 min (nicht länger) im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad backen.

Freitag, 23. Dezember 2011

Weihnachtsplätzchen

Dieses Jahr habe ich es geschafft vier Sorten zu backen, die letzten Jahre war es immer nur eine Sorte. Die Butterplätzchen, oder im bayerischen Kochbuch,aus dem das Rezept herkommt, auch Butterblumen genannt, waren dieses Jahr natürlich auch dabei. Außerdem gab es Gingerplätzchen aus dem Essen & Trinken, Haselnussmakronen, und Linzer Kolatschen, nach dem Rezept einer Freundin meiner Schwester.Und die Linzer Komantschen waren die Favoriten.




Butterplätzchen:
150 g Butter weich
150 g Zucker
2 Eigelb
Päckchen Vanilllezucker
2 EL Rum
250 g Mehl

Alles mit der Boschküchenmaschine mischen. Den Teig kaltstellen. Nicht zu dünn auswalgen und mit Formen ausstechen. Mit verquirltem Ei bestreichen und bei 200 Grad ca. 15 min backen.

Linzer Kolatschen:
260 g Buttter weich
4 Eigelb
140 g Zucker
abgeriebene Zitronenschale
50 g Semmelbrösel
360 g Mehl
Himbeermarmelade

Bis auf die Himbeermarmelade wieder alles mit der Boschmaschine mischen. Kleine Kugeln formen, aufs Blech legen und mit dem Stiel eines Kochlöffels eine Kuhle pressen. Die Kuhle mit Hilfe einer Tülle mit Himbeemarmelade füllen. Bei 200 Grad ca 15 min backen .

Haselnussmakronen:
3 Eiweiß
300 g geriebene Haselnüsse
200 g Puderzucker
Päckchen Vanillezucker
Oblaten
ein paar ganze Haselnüsse

Aus dem Eiweiß und dem Zucker eine Schaummasse schlagen, dann die Haselnüsse unterrühren . Auf Oblaten aus der Teigmasse, mit Hilfe zweier Teelöffel, Häufchen machen. Mit einer halben Haselnuss verzieren und bei 180 Grad ca. 20 min backen.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Brioche

Heute am Sonntag morgen hatten wir einmal wieder kein Brot im Haus. Pfannkuchen und Waffeln gab es schon die letzten Wochenende zum Frühstück. Also brauchte ich eine Alternative und ein gutes Brioche wollte ich schon immer einmal backen, da es bei unseren Nachbarn im alten Haus, die Franzosen waren, so oft so gut nach Brioche gerochen hatte. Ich fragte auch dort nach dem Rezept und es stellte sich heraus, dass sie es in der Brotbackmaschine gebacken haben. Also habe ich weiter nach einem Rezept gesucht und heute aus dem Buch " Le meilleur cuisine de la France" vom Larousse Verlag gebacken. Um nicht zulange auf das Frühstück warten zu müssen habe ich einen ganzen Hefewürfel benutzt.


Zutaten:
Würfel Hefe
300 g Mehl
60 ml Milch
60 g Zucker + ein Teelöffel
gute Prise Salz
3 Eier battu
1/2 Vanilleschote
100 g Butter in kleinen Würfeln
1 Eigelb

Die Milch in der Mikrowelle auf 30 Grad erhitzen (30 sec), ein Teelöffel Zucker einrühren und die Hefe sehr gut in der Milch suspendieren (wie im Labor, sonst klappen die Experimente mit Hefe nicht) und 10 min auf die Heizung stellen. Zu dem Mehl den Zucker und das Salz geben. In die verquirlten Eier das Mark der halben Vanilleschote auflösen und auch zu dem Mehl geben. Noch die Hefesuspension dazugeben und mit einem Holzlöffel verrühren. Auf einer bemehlten Oberfläche den Teig gut durchkneten und die Butterwürfelchen nacheinander einkneten. Wenn der Teig zu matschig ist, noch ein bisschen Mehl dazukneten. Es können nach dem Hefesuspendierten auch alle Zutaten zusammen in die Malimix gegeben werden und dann damit gut durchgemischt werden. Wieder auf der Heizung gehen lassen, bis der Teig sich verdoppelt hat (ca. 40 min). Nochmal durchkneten und in meine gefettete Brotform geben. Gehenlassen bis der Teig den Rand erreicht hat, der Länge nach einschneiden, mit einem verquirltem Eigelb einstreichen und in den vorgeheizten Ofen bei ca 200 Grad geben. Dann noch 20 min warten und das warme Brioche mit selbstgemachter Marmelade zum Frühstück servieren.

Sonntag, 3. April 2011

Rhabarber-Baiser

Als ich gestern Abend einkaufen war, gab es in der Obstabteilung unseres Supermarktes des Vertrauens fast nur noch Rhabarber. Das war passend, denn die Kinder fragten schon länger nach dem ersten Rhabarber Kuchen des Jahres. Ich hatte ihn letztes Jahr schon so gebacken und Gott sei Dank genau notiert, nur noch nicht ins Netz.




Zutaten:
Mürbeteig nach Standardrezept
ca. 600 g Rhabarber
4 Eiweiß
200 g Zucker

Den Mürbeteig zubereiten, eine halbe Stunde kaltstellen und in einer 24 cm Form ausbreiten. Den Rhabarber schälen, in Stückchen schneiden und schön auf dem Teig anordnen. Für das Baiser die Eiweiß in der Maschine (Bosch Stufe 4) steif schlagen, dann nach und nach den Zucker unterrühren. Den fertigen Eischnee auf den Rhabarber geben und bei 150 bis 180 Grad ca. 40 min backen.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Lauwarmer Apfelkuchen

In meinem Rezeptheft für Kuchen ist dieser Apfelkuchen mit dem Titel "Geburtstagskuchen speziell zum 35. " betitelt. Geschrieben hat dies ein Freund, der mir dem Kuchen zum 35. Geburtstag gebacken hatte, als ich gerade auf meinem Sofa, noch in Malaga, lag und schlief. Ich so müde war da, wie sich kurz darauf herausstellte, sich SansSouci Nachwuchs 2 ankündigte. Inzwischen ist auch der schon in die Schule gekommen. Ursprünglich hat der Freund , soweit ich mich erinnere, das Rezept aus der Toscana mitgebracht.

Zutaten:
5-6 Äpfel
Saft einer Zitrone
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 Päckchen Backpulver
100 g flüssige Butter
100 g Mehl
100 ml Milch
2 Eier

Die Äpfel schälen und in kleine Stückchen schneiden. Während dem Kleinschneiden immer die neuen Apfelstückchen mit Zitronensaft beträufeln. Alle restlichen Zutaten zu einem Teig zusammen mischen. Die Apfelstückchen unterheben und den Teig in eine gefettete Form geben. Bei 200 Grad 50-60 min backen. Auf jeden Fall noch lauwarm servieren.

Donnerstag, 2. September 2010

Schwarzwälder Kirschtorte

Wenn man mich nach meiner Lieblingstorte fragt, antworte ich ohne zu Zoegern "Schwarzwälder Kirschtorte", die Mischung aus Schokoladenbiskuit mit Sauerkirschen, etwas Alkohol und suesser Sahne ist einfach unschlagbar. Bis jetzt habe ich sie immer beim Baecker gekauft, aber es hat mich schon lange gejuckt eine selber zu backen. Jetzt war es endlich so weit. Es gibt zwar ein Familienrezept meiner Tante, aber das hatte ich gerade nicht zur Verfügung, so habe ich mich an meine Lieblingsbackbuch ( Backen von Zabert Sandmann ) gehalten.




Zutaten:
Teig: 6 Eier
90 g Butter
175 g Zucker
150 g Mehl
140 g dunkle Schokolade


Fuellung: 1 Glas Sauerkirsche
2 EL Speisestaerke
Kirschwasser

Verzierung: 3 Becher Sahne
Zucker
Schokoladenraspel

Als erstes den Biskuit backen. Dazu die Eier trennen. Im Wasserbad das Eigelb mit dem Zucker mit dem Handrührer zu einer weissen Masse verschlagen. Das Mehl über die Masse sieben und die geschmolzene Butter schmelzen und die geschmolzene Schokolade darüber giessen und locker vermischen. Das Eiweiss zu Schnee schlagen und erst ein Drittel mit der Masse vermischen und den Rest vorsichtig unterheben. Die masse in eine gefettete und bemehlte Form geben und bei 180 Grad 35 min backen. Den Biskuit auf einem Gitter ganz auskühlen lassen und quer in drei gleiche Teile (Brotmesser) schneiden.
Für die Füllung die Sauerkirschen mit soviel Saft, dass sie bedeckt sind in einen Topf geben und aufkochen lassen. 2 EL Stärke dazugeben, verrühren und nochmal aufkochen. Den untersten Boden mit 3-4 EL Kirschwasser beträufeln und die Kirschfüllung daraufgeben. Den zweiten Boden drauf und wieder mit Kirschwasser beträufeln. Den ersten Becher Sahne mit ca. 4 EL Zucker steif schlagen und auf den zweiten Boden geben. Darauf kommt der dritte Boden. Zum Verzieren die anderen beiden Becher Sahne, ebenfalls mit Zucker, schlagen und oben und auf der Seite verstreichen. Mit der Tülle Häubchen machen, mit Kirschen verzieren und auf dem Rest der Torte Schokoladenraspeln verteilen.

Dienstag, 11. Mai 2010

Zitronenkuchen

Jubiläums-Blog-Event LVI - Brunch & Giveaway (Einsendeschluss 15. Mai 2010)

Seit langer Zeit suche ich schon nach einem richtig guten Rezept für einen Zitronenkuchen. Normalerweise mache ich einen ganz einfachen Rührteig mit ein bisschen Zitronenschale und Saft. Diesmal probierte ich den Zitronenkuchen aus dem Essen & Trinken vom Mai. Er war sehr gut, aber noch nicht 100 % wie ich mir einen Zitronenkuchen vorstelle, mit viel zitronigen Geschmack und luftig leicht. Trotz allem ein schönes Rezept für den Geburtstagsbrunch von zorra.




Zutaten:
2 unbehandelte Zitronen
220 g weiche Butter
200 g Zucker
5 Eier
300 g Mehl
60 g Speisestaerke
3 TL Backpulver
100 g Creme fraiche
Guss: 150 g Puderzucker und 2-3 EL Zitronensaft

Die Zitronenschale abreiben oder mit dem Zestenschneider schälen und den Saft der Zitronen auspressen. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Eier einzeln dazu rühren. Die restlichen Zutaten mit vermischen. In eine gefettete Kastenform geben und circa eine Stunde bei 180 bis 200 Grad backen. Danach auskühlen lassen. Den Puderzucker und Zitronensaft verrühren und über den Kuchen geben.


Sonntag, 25. April 2010

Rhabarber-Muffins

Hier im Haus sind wir treue Test-Leser, auch wenn wir gar nicht soviel Dinge kaufen. Aber es gibt viele interessante Informationen, wie auch die Rezepte, die immer auf der letzten Seite zu finden sind. Wie schon die beschriebene Mandeltorte kommt dieses Rezept, leicht abgewandelt aus dem Testheft. Gestern haben wir sie als Gastgeschenk nach "China" mitgenommen und heute gab es sie gleich nochmal.




Zutaten (11 Muffins):
300 g Rhabarber
100 g Zucker
80 ml Pflanzenöl (bei uns Olivenöl)
1 Ei
1 Tütchen Vanillezucker (das mit der echten Bourbonvanille)
250 g Naturjoghurt
50 g gemahlene Mandeln
300 g Mehl (ich habe 812er benutzt)
1 TL Backpulver

Alle Zutaten des Teiges zusammengeben und mit einem Kochlöffel verrühren. Ein Esslöffel Teig in ein Muffinförmchem einfüllen. Den Rhabarber schälen und in kleine Stückchen schneiden. Eine Schicht Rhabarber auf den Teig geben und dies wieder mit Teig bedecken. Mit einem grösseren Rhabarberstück dekorieren. Bei 200 Grad für circa 30 bis 35 Minuten backen.