Sonntag, 14. November 2010

Semmelknödel

Passend zum letzten Eintrag, den selbstgemachten Kartoffelknödel, gab es heute Semmelknödel. Ich war am morgen beim Semmel, beziehungsweise hier Wecken holen. Dort entdecke ich, dass mein Bäcker, der einzige der hier noch kein Industriebäcker ist, jetzt auch Knödelbrot verkauft. Also habe ich das auch gleich miteingepackt. Und bisher hatte ich immer etwas Probleme beim Knödel machen, aber heute sind sie super geworden.
Zutaten (16 Knödel, gerade recht für uns):
400 g Knödelbrot 
300 ml heisse Milch
4 Eier
2 Schalotten
Salz, Pfeffer, Petersilie

Das Knödelbrot in der heissen Milch einweichen, bis alles weich ist (dauert circa eine halbe Stunde). Die Eier verquirlen, die Gewürze dazufügen und zu dem eingeweichten Knödelbrot geben. Die Schalotte ganz fein schneiden, in Butter anbraten und ebenfalls dazugeben. Nun alles zu einem Teig verarbeiten, die Knödel formen (jeder Knödel wiegt circa 60 g ungekocht) und in kochendes Salzwasser einlegen. Dann circa 15 min. ziehen lassen. Und dazu gabs heute natürlich Szegediner Gulasch.

Dienstag, 2. November 2010

Speck-Kartoffel-Knödel

Im letzten Testheft von Stiftung Warentest war ein Test über Kartoffelklöße zu lesen. Dabei fiel auf, daß besonders in den Knödel mit den Kochbeuteln viele Weichmacher zu finden waren. Und auf der letzten Seite des Heftes bei dem Rezept des Monats war dazu ein Rezept um die Kartoffelknödel selber zu machen. Da ich dies schon lange einmal versuchen wollte nutzte ich das Rezept gleich aus.



Zutaten (für die Menge Knödel auf dem Bild, gerade genug für uns):
600 g Kartoffeln
2 Schalotten
80 g Speck
1 Eigelb
ca. 80 g Mehl
Salz, Pfeffer, Petersilie

Die Kartoffeln, geschält, 20 min im Sico (Schnellkochtopf) gekocht. Währenddessen die Zwiebeln und den Speck kleinschneiden und zusammen anbraten. Die gekochten Kartoffeln mit dem Kartoffelstampfer zu einem glatten Teig verarbeiten. Das Zwiebel-Speck Gemisch, ein Eigelb und die Gewürze untermischen. Dann das Mehl nach und nach dazugeben und mit den Händen vermischen. Wenn man das Gefühl hat der Teig hält zusammen , einen Probeknödel formen und im kochenden Salzwasser testen. Wenn er gut ist, die restlichen Knödel formen und im Salzwasser kochen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Dazu gab es heute ein "Estofado".

Sonntag, 31. Oktober 2010

Carne de membrillo - Quittenmarmelade

Vor kurzem haben wir ein paar riesige Birnenquitten geschenkt bekommen. Also habe ich ein Rezept gesucht, um sie zu verarbeiten. Auf den deutschen Seiten war hauptsächlich Quittengelee zu finden, nur ganz wenige Marmeladen. So haben wir schlussendlich ein paar Rezepte von spanischen Seiten zusammengewürfelt. Und es ist wirklich lecker geworden, vor allem auf unserem Brot, daß ich diesmal mit Dinkelvollkornmehl gemacht hatte.



Zutaten:
Quitten
Zucker

Ich hatte 6 ganz große, dicke Quitten zur Verfügung. Diese tat ich im Ganzen in einen Topf, bedeckte sie mit Wasser, kochte das Wasser auf und liess das Ganze 30 min kochen. Abkühlen lassen. Die Quitten schälen und vom Kerngehäuse befreien. Das gekochte Fruchtfleisch mit dem Zauberstab zerkleinern. Abwiegen und die selbe Menge Zucker dazugeben. Das Ganze aufkochen und unter Rühren circa 15-20 min köcheln lassen, bis die Marmelade eine schöne Farbe hat und fester wird. In sterile Gläser abfüllen.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Lauwarmer Apfelkuchen

In meinem Rezeptheft für Kuchen ist dieser Apfelkuchen mit dem Titel "Geburtstagskuchen speziell zum 35. " betitelt. Geschrieben hat dies ein Freund, der mir dem Kuchen zum 35. Geburtstag gebacken hatte, als ich gerade auf meinem Sofa, noch in Malaga, lag und schlief. Ich so müde war da, wie sich kurz darauf herausstellte, sich SansSouci Nachwuchs 2 ankündigte. Inzwischen ist auch der schon in die Schule gekommen. Ursprünglich hat der Freund , soweit ich mich erinnere, das Rezept aus der Toscana mitgebracht.

Zutaten:
5-6 Äpfel
Saft einer Zitrone
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 Päckchen Backpulver
100 g flüssige Butter
100 g Mehl
100 ml Milch
2 Eier

Die Äpfel schälen und in kleine Stückchen schneiden. Während dem Kleinschneiden immer die neuen Apfelstückchen mit Zitronensaft beträufeln. Alle restlichen Zutaten zu einem Teig zusammen mischen. Die Apfelstückchen unterheben und den Teig in eine gefettete Form geben. Bei 200 Grad 50-60 min backen. Auf jeden Fall noch lauwarm servieren.

Samstag, 16. Oktober 2010

Flammende Schnecken

Vor ein paar Tagen hat Intercultura y cocina ihre Caracolas flamantes vorgestellt. Das Rezept hat es mir so angetan, dass ich es gleich nachgemacht habe, auch wenn ich heute keinen Federweißen im Hause hatte. Angelehnt ist das Rezept an den Flammekuchen, deshalb der Name flammende Schnecken. Ich habe nur statt eines selbstgemachten Teiges, Blätterteig verwendet und die Schnecken waren ruckzuck fertig. Und sehr lecker waren sie obendrein !


Zutaten (für circa 12 Stück):
1 rechteckigen Blätterteig (in meinem Fall vom Aldi)
1 Sauerrahm
1 Zwiebel
ca. 80 g Speck
Salz, Pfeffer

Auf dem Teig den Sauerrahm, dann Zwiebel und Speck verteilen. Den Teig einrollen und circa zei cm dicke Stücke abschneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ganz wenig salzen und frisch gemahlenen Pfeffer darübergeben. Bei 180- 200 Grad circa 15 min backen. Schon fertig, dazu gabs einen Salat.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Chinesische Nudelsuppe

Das wäre noch ein Betrag für Real Deal gewesen, nicht eine Suppe aus diesen Tütchen, wo dann asiatische Nudelsuppe rauskommen soll (die wir bei den Trekking Touren in meiner "Jugend" immer für unser Essen durch den Himalaya geschleppt haben), sondern eine fast authentische Nudelsuppe, die es in China bei meiner Reise und dem Besuch bei Tante immer zum Frühstück gab. Sie war es auch, die die Suppe an europäische Zutaten angepasst hat.



Zutaten:
ca. 400 g Suppenfleisch (Rind)
2 Karotten
1 -2 Zwiebeln
ein paar kleine Kartoffeln
250 g Vollkornnudeln
Frühlingszwiebeln

Das Suppenfleisch in einem Topf mit Wasser bedecken und köcheln lassen. Nach einer Stunde das kleingeschnittene Gemüse dazugeben. Nochmal eine Stunde köcheln lassen. Die Spaghetti kochen. Zum Servieren das Fleisch kleinschneiden, die Brühe in Teller oder eine Eßschüssel füllen. Spaghetti darauf geben und das Fleisch , zum Schluß noch mit Frühlingszwiebeln garnieren.