Donnerstag, 2. März 2017

Spiced Potato Tikka - Indische Kartoffelplätzchen

Indisches Essen hat uns schon immer gutgeschmeckt. Ich habe auch immer einige Standardrezepte im Repertoire gehabt und wir sind gerne zum Inder zum Essen gegangen. Nun war letztes Jahr in der New York Times ein Rezept eines Chicken Curry, aus dem Kochbuch " Made in India" (Cooked in Britain) von Meera Soda. Ich probierte es aus und es war das beste Curry, das ich ausserhalb Indiens gegessen habe. So angetan, habe ich mir natürlich das Kochbuch besorgt. Aus dem Kochbuch habe ich dann einige Rezepte probiert. Und diese Kartoffelplätzchen schmecken wirklich wie Essen in Indien und ich bin fast süchtig nach ihnen. So stelle ich diese Potato Tikka als erstes vor, werde aber sicher auch noch die anderen Lieblingsrezepte aus dem Buch vorstellen.



Zutaten:
500 g Kartoffeln
Stück Ingwer
Stück Chillischote
1 Teelöffel Kreuzkümmelsamen
1 rote Zwiebel
1/2 Teelöffel Chillipulver
1 Teelöffel Garam Masala
2 Esslöffel Mehl
100 g gefrorene Erbsen
Saft einer halben Zitrone
Olivenöl oder Sonnenblumenöl
Salz

Die Kartoffeln werden in kleine Stückchen geschnitten und in der Pfanne mit Deckel in Wasser weichgekocht und danach durch die  Kartoffelpresse gedrückt. Mit dem Mörser wird aus dem Ingwer, der Chillischote und dem Salz eine Paste gemahlen. In einer kleinen Pfanne wird das Öl erhitzt, die Kreuzkümmelsamen kurz angebraten und die Zwiebel golden gebraten. Dann wird die Ingwerpaste, das Chillipulver und das Garam Masala dazugegeben und kurz angebraten. Nun werden die Kartoffeln, Mehl, die Erbsen und der Zitronensaft dazugegeben. Es wird alles vermischt und für 2-3 Minuten gebraten. Wenn die Masse etwas abgekühlt ist, werden die Plätzchen geformt. Dazu werden kleine Bällchen geformt, abgeflacht und in Mehl gewendet. Die Plätzchen werden auf beiden Seiten Einetwas Öl angebraten. Dazu unbedingt Joghurt servieren.


Montag, 6. Februar 2017

Muffins "Bonne Maman"

Heute wollte ich im Supermarkt Kekse für den Nachmittag kaufen. Da habe ich mir die Mühe gemacht und mal wieder die Zutatenliste gelesen und festgestellt, dass es keine (!) Kekse ohne Palmfett gibt. In dem Supermarkt gibt es kein Gebäck von "Bonne Maman", das ist nämlich immer noch mit Butter gebacken, was man auch schmeckt. Das andere Gute ist, dass auf den Packungen hinten drauf die Rezepte sind. Das habe ich auch noch nicht milchfrei getestet.



Also habe ich mich dran gemacht die Muffins zu backen.



Zutaten:
180 g Butter
200 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
Salz
3 Eier
120 g Zucker
Päckchen Vanillezucker
50 g Creme fraiche

Die Eier werden mit dem Zucker und der Creme fraiche schaumig geschlagen. Das Mehl mit dem Backpulver und einer Prise Salz werden vermischt und gesiebt zur Schaummasse gegeben und vermischt. Die Butter wird geschmolzen dazugegeben und alles zu einer homogenen Masse verrührt. Der Teig wird in die kleinen Muffinsförmchen gefüllt (circa 2/3) und 10 Minuten bei 200 Grad gebacken.



Sonntag, 5. Februar 2017

Engadiner Nusstorte

Im Engadin gibt es viele schöne Skitouren. Und zum sich danach zu erholen, ist es am besten sich ein sonniges Plätzchen zu suchen und ein Nusstörtli zu essen. Nachdem der alte Walnussbaum in unserem Garten nach ein paar mageren Jahren im Herbst wieder Walnüsse abgeworfen hatte, war es Zeit einmal die Nusstorte selber zu backen.
Als Grundlage habe ich ein Rezept aus "Einfach Hausgemacht" genommen und mit einem Rezept von Graubünden.ch und meinem eigenen Mürbeteig gemischt.



Nach dem Backen


Am Frühstückstisch


Angeschnitten


Zutaten:
Teig:
350 g Mehl
100 g Zucker
200 g Butter
1 ganzes Ei und 1 Eigelb
Prise Salz

Füllung:
150 g Walnüsse
150 g Haselnüsse
150 g Zucker
150 g Sahne

Aus den Teigzutaten wird ein Mürbeteil zubereitet. Der Teig reicht für eine 25 cm Springform. Man braucht 100 g für den Rand, der Rest wird gehälftet für den Boden und den Deckel. Der Boden und Rand wird gleich in die gefettete Springform gegeben, mit Folie abgedeckt. Die Form und der restliche Teig werden gekühlt.
Für die Füllung werden die Nüsse gehackt, ich habe es mit der Küchenmaschine gemacht, was etwas ungleichmässig war. Der Zucker wird in einer Pfanne geschmolzen und leicht karamellisiert. Dann werden die Nussstücke dazugegeben und kurz vermischt. Es wird sofort mit der Sahne abgelöscht. Die heisse Füllung wird gleich auf dem Boden verteilt. Aus dem restlichen Teig wird der Deckel ausgerollt, auf die Masse gegeben. Der Rand wird mit einer Gabel verschönert. Zum Schluss wird der Kuchen bei 180 Grad für circa 40 Minuten gebacken.

Sonntag, 18. Dezember 2016

Lebkuchen

In der Adventszeit habe ich schon immer gerne Lebkuchen mit Schokoladenüberzug gegessen. Nur wurde leider in den letzten Jahren, wie in vielen anderen Gebäcken der Zucker in den Lebkuchen durch Glucose-Fruktose Sirup ersetzt. Aber Lebensmittel mit diesem Stoff gehören bei uns zu den No-gos. Lange habe ich nach einem einfachen Rezept gesucht und bin dieses Jahr in der Zeitschrift Einfach Hausgemacht fündig geworden. Die Lebkuchen waren das einzige Gebäck, dass ich dieses Jahr gebacken habe.



Zutaten:
5 kleine Eier oder 4 große Eier
150 g Puderzucker
200 g Haselnüsse gemahlen
200 g Mandeln gemahlen
Zitrone (schale und Saft)
2 - 3 EL Lebkuchengewürz
Oblaten (kleine)
Schokokuchenglasur

Der Puderzucker wird mit den Eiern in der Küchenmaschine zu einer Creme verschlagen. Es werden die Nüsse, Mandeln,  Zitronenschale,Zitronensaft und das Gewürz untergerührt. Die Oblaten werden auf Backpapier verteilt und auf jede Oblate ein Teelöffel Teigmasse gegeben. Die Lebkuchen werden bei 140 Grad für 15 Minuten gebacken. Nach dem Abkühlen werden sie mit flüssiger Schokokuchen glasur bepinselt und gleich in eine Dose gegeben.

Freitag, 16. Dezember 2016

Patatas a lo pobre - Andalusische Kartoffeln

Patatas a lo Pobre sind ein typisches andalusisches Gericht mit Kartoffeln. Wenn man es genau übersetzt, bedeutet es Kartoffeln nach Art des armen Mannes, keine so schöne Übersetzung für dieses leckere Gericht. So heissen sie jetzt einfach Andalusische Kartoffeln.




Zutaten:
4 grosse Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
1 weisse Zwiebel
grüne und rote Paprika ( ab besten Bratpaprika)
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Zwiebeln und Paprika werden in Streifen geschnitten und die Kartoffeln geschält und in dünne Scheiben geschnitten. Erst werden die Zwiebeln in ausreichend Olivenöl in einer Pfanne für 2-3 Minuten angebraten. Die Paprika werden dazugegeben und auch kurz mitgeschmort. Nun werden die Kartoffeln untergemischt und alles mit einem Deckel abgedeckt. Das Kartoffel-Gemüsegemisch wird 10-15 Minuten, das heisst bis die Kartoffeln bissfest sind, in der Pfanne gebraten. Dies sollte etwas wässrig sein, damit etwas Dampf entsteht. Dann werden die Kartoffeln in eine Ofenform umgefüllt und noch 20 Minuten im Ofen gebacken, dass das Wasser verdampft und die Kartoffeln knusprig werden. Eine gute Beilage zu Hühnchen.


Mittwoch, 10. August 2016

Maultaschen

Maultaschen essen wir schon immer gerne, sowohl mit Brühe oder auch gebraten mit Ei. Und es ist ein schnelles Essen, denn es gibt ja Fertigmaultaschen. Irgendwann kommt dann natürlich der Ehrgeiz, die Maultaschen auch selber zu machen. Nach einigen Probeläufen sind sie jetzt richtig gut und ansehnlich geworden. Nur gekaufte Maultaschen gehen dann gar nicht mehr, wenn man die eigenen probiert hat.






Teig:

Zutaten:
200 g Mehl
2 Eier
2-3 g Salz
3 EL Wasser

Die Zutaten werden in der Magimix vermischt und dann noch per Hand gut durchknetet. Er wird ein bisschen im Kühlschrank ruhen gelassen, bis die Füllung fertig ist. Aus dem Teig wird ein Quadrat von 40 x 40 cm ausrollt und in kleine Quadrate von 8 x 8 cm geschnitten, die gefüllt werden.

Füllung:

Zutaten:
1 rote Zwiebel oder 2 Schalotten
Butter
160 g Spinat (Tiefkühlspinat, junge Spinatblätter)
200 g Hackfleisch
2 Eier
3-4 EL Semmelbrösel
Salz, Pfeffer, Muskat
Brühe

Die Zwiebel wird klein geschnitten und in Butter angedünstet. Dazu wird der Spinat gegeben, aufgetaut und kurz angebraten. In einer Schüssel wird das Hackfleisch mit Hilfe einer Gabel mit den Eiern und dann dem Spinat vermischt. Für die richtige Konsistenz der Füllung werden Semmelbrösel dazu gerührt. Die Füllung sollte ordentlich mit Salz, Pfeffer und Muskat gewürzt werden. Die Quadrate werden mit einem guten Teelöffel voll Füllung gefüllt und zugeklappt. Die Maultaschen für 8-10 Minuten in Brühe köcheln lassen.