Montag, 13. April 2020

Focaccia

Als Osteressen gab es dieses Jahr Braten, Gemüse und Focaccia dazu. In der Fett-Episodie von SalzFettSäureHitze von Samin Nosrat auf Netflix ist sie in Italien und backt dort mit einem Ligurier Focaccia und man kann sich ein paar Tips abschauen. Als Grundlage habe ich dann ihr Rezept aus dem Netz für Ligurische Focaccia und ein Rezept für ein schnelles No Knead Focaccia aus der Washington Post genommen.



Zutaten:
Teig:
500 g Mehl
350 ml Wasser lauwarm
12 g Salz
25 ml Olivenöl
16 g Hefe frisch

Salzlösung:
80 ml Wasser
5 g Salz

Blech:
25 ml Olivenöl (oder mehr)
Rosmarin
vielleicht Salzflocken

Die Hefe wird in etwas des lauwarmen Wassers aufgelöst. Nun werden alle Zutaten des Teiges mit einem Kochlöffel gut vermischt. Der Teig sollte mindestens eine Stunde (besser etwas mehr) an einem warmen Platz, mit Klarsichtfolie bedeckt gehen. Auf der bemehlten Küchenoberfläche wird er vorsichtig etwas durchgeknetet ( der Teig sollte klebrig sein). Auf dem Backblech wird das Olivenöl gleichmäßig verteilt und dann der Teig mit den Händen aus gezogen. Man dreht den Teig vorsichtig um (vielleicht nochmal Olivenöl draufgeben). Der Teig wird wieder gehen gelassen ( mindestens 15 min, besser länger). Nun werden mit den Fingern in gleichmäßigen Abständen Einbuchtungen in den Teig gemacht, wie man auf dem Foto sehen kann. Über den Teig wird dann die Salzlösung verteilt, dass diese auch in den Einbuchtungen ist. Der zerbröselte Rosmarin und vielleicht Salzflocken werden über den Teig verteilt. Nun wird der Teig nochmal mindestens 15 min gehen gelassen. Die Focaccia wird im Ofen bei 240 Grad gebacken.


Mittwoch, 25. März 2020

Fish´n Chip

Aus New York habe ich ein Kochbuch von Mark Bittman, Dinner for everyone, mitgebracht. Als ich in Barnes & Nobles durch die Kochbücher gestreift bin, ist es mir sofort aufgefallen, es war das Neuste von Ihm. Ich habe es dann mitgenommen, obwohl es sicher 2 Kilo wiegt und ich mit Handgepäck unterwegs war. Er macht den Teig mit Bier, was ich wegen den Kindern mit Mineralwasser ersetzt habe. Als Fisch benutze ich immer guten gefrorenen Kabeljau.


Der Fisch, im Wok frittiert


Fertig frittiert



Auf dem Teller mit den Chip und Gemüse

Zutaten:
450 g bester Kabeljau
Salz, Pfeffer
Zitrone
Mehl

Teig:
200 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
Salz
2 Eier
200 ml sprudelndes Mineralwasser

Olivenöl

Das Mehl wird mit dem Backpulver und Salz gemischt und dann werden die Eier und das Mineralwasser mit dem Rührbesen gut untergeschlagen (können kleine Klimpern bleiben). Der Fisch wird gesalzen und gepfeffert und mit Zitronensaft begossen. Nun wird er in Würfelchen geschnitten, in Mehl gewälzt und durch den Teig gezogen und sofort im Wok in Olivenöl frittiert. Zum Abtropfen kommt er in das japanische, quadratische Sieb. Serviert wird er mit hausgemachten, in Olivenöl frittierten "patatas fritas" und Zitronenmayonaisse.



Donnerstag, 19. März 2020

Linsensuppe

Ein ganz klassisches spanisches Essen, das es ja in Abwandlungen in vielen Ländern gibt ist diese Linsensuppe. Meist mache ich sie nach Augenmaß, heute habe ich die Zutaten genau abgewogen, um sie zu notieren. Die Suppe ist heute auch richtig gut gelungen. Früher musste ich die Suppe  für die Kinder dann noch passieren, inzwischen essen sie sie auch so.

Da die Suppe eigentlich nicht so ansehnlich ist, gibt es auch Bilder von den Zutaten.


Das in Olivenöl angebratene Gemüse


Gute spanische Pardina Linsen


Fertige Suppe

Zutaten:
1 Lauchstange
3 Karotten
2-3 Kartoffeln je nach Größe
Halbe Paprika optional
250 g Pardina Linsen
1 l Wasser (4 x die Linsenmenge)
Salz, Pfeffer, Curry

Das Gemüse wird kleingeschnitten und als erstes der Lauch in einem Schnellkochtopf in Olivenöl angebraten. Nun werden die Karotten, Paprika und Kartoffeln dazugeben und ein bisschen mit geschmort. Es werden die Linsen und das Wasser dazugegeben und gesalzen. Im Schnellkochtopf wird die Suppe dann 20 Minuten unter Druck gekocht. Zum Schluss wird mit Salz, Pfeffer und Curry abgeschmeckt. 


Donnerstag, 3. Oktober 2019

Apfelkuchen mit Rahmguss

Heute habe ich die letzten Äpfel aus unserem Garten verarbeitet. Und ich wollte einen neuen Apfelkuchen ausprobieren. So habe ich Richtung schwäbischer Apfelkuchen gesucht und schlussendlich wieder Rezepte kombiniert: mein Standardmürbeteig aus dem ältesten Backbuch das ich habe, ein Rezept aus einem Kochbüchlein mit schwäbischen Rezepten und eines von Lea Linster. Das Rezept habe ich inzwischen milchfrei ausprobiert.





Zutaten:

Mürbeteig:
300 g Mehl oder 200 g Mehl / 100 g gemahlene Mandeln
200 g Butter / vegane Butter
100 g Zucker
1 Ei
Prise Salz

6-8 Äpfel
Zitronensaft
Zimtzucker

Rahmguss:
3 Eier
3 Esslöffel Zucker
200 ml Sahne / vegane Sahne - zum Schlagen

Puderzucker

Für dem Mürbeteig werden alle Zutaten in die Küchenmaschine (MagiMix) gegeben, vermischt und geknetet. Dann wird der Teig noch kurz mit der Hand verknetet und in eine etwas größere Springform ausgewalkt und es wird auch ein Rand geformt. Nun kommt der Teig zum Abkühlen in den Kühlschrank. Die Äpfel werden geschält, das Kerngehäuse wird entfernt und die Äpfel geachtelt. Die Apfelstücke werden mit Zitronen beträufelt und mit ein wenig Zimtzucker vermischt. Die Eier werden mit dem Zucker schaumig geschlagen und dann die Sahne untergeschlagen. Die Äpfel werden auf den Teig verteilt und mit dem Guss bedeckt. Der Kuchen wird für 45-50 Minuten bei 180 Grad gebacken. Man lässt ihn etwas abkühlen und verhübscht ihn mit Puderzucker. Dazu gibt es nochmal Sahne.

Montag, 26. August 2019

Apfel-Brombeer-Crumble

Wir haben gerade Sommerferien und festgestellt, dass das Motte dieser Ferien #Kuchenferien ist. Dieser Kuchen ist einer in der langen Kuchenliste dieser Ferien :

#Kuchenferien

Kirschkuchen
Apfel-Brombeer-Crumble
Apfelstrudel
Berliner Zwetschgentarte
Weißer Schokikuchen
Zwetschgentarte 
Apfeltarte
Birneschokikuchen
Bitterschokikuchen
Omas Apfeltarte
Aprikosen-Windräder 
ZwetschgenHybriddatschi
Pfirsichkuchen

Das Rezept kommt aus The Guardian und wurde dort mit Blaubeeren gemacht. Das hatten wir auch schon probiert. Und außerdem mit Himbeeren. Die Menge Crumble habe ich hochgerechnet, dass es für meine Tortenform passt.


Originalrezept


Crumble mit Blaubeeren


Apfel-Brombeer-Crumble

Zutaten:
500 g - 800g Früchte
150 g Butter (kalt)
100 g Zucker
250 g Mehl
Salz
Zitronensaft von einer halben Zitrone
etwas Butter (in dünnen Scheiben)
etwas Zucker

Der Boden der Form wird dicht mit Früchten belegt. Darauf wird etwas Zucker gestreut und der Zitronensaft. Auf die Früchte werden noch dünne Scheiben Butter gelegt. Mehl, Zucker, Butter und Salz werden mit den Händen verkrümelt und gleichmäßig als Spots auf den Früchten verteilt. Es wird nochmal mit Zucker bestreut und bei 180 Grad für 45 Minuten gebacken. Lauwarm und mit Sahne geniessen.


Montag, 27. Mai 2019

Bananen-Buchweizen-Kuchen-2 Versionen

Vor kurzem war ein Artikel in der Food- Seite von The Guardian mit glutenfreien Kuchen von Anja Dunk. Da es immer gut ist auch so etwas im Repertoire zu haben, habe ich am Sonntag zum Frühstück einen ausprobiert. Ich habe das Rezept ausgesucht, von dem ich alle Zutaten zu Hause hatte. So fiel die Wahl auf den Bananen- Buchweizen-Kuchen. Der Kuchen hat lecker geschmeckt und war sehr fluffig, auch wenn er etwas unscheinbar aussieht. Inzwischen habe ich ihn noch etwas verbessert, d.h. um Fett angereichert.




Zutaten:
80 g brauner Zucker 
1 Packerung Vanillezucker
50 g Butter /vegane Butter, geschmolzen
2 Eier
3 reife Bananen
100 g Buchweizenmehl-fein gemahlen (oder 60 g Buchweizen mit 40 g Weizenmehl)
1 TL Backpulver
Prise Salz
Zimt

Als erstes werden die Eier getrennt. Das Eigelb wird mit dem Zucker mit einem Handrührer schaumig geschlagen und die Butter untergeschlagen. Nun werden die vorher mit einer Gabel zermanschten Bananen untergerührt. Das Mehl wird mit dem Backpulver und den Gewürzen gemischt und mit dem Silikonspatel untergerührt. Das Eiweiß wird zu Schnee geschlagen und vorsichtig untergehoben. Der Teig wird in eine mit Butter ausgeschmierte  Brotform gegeben und circa 30 Minuten bei 170 Grad gebacken.

Variante: Bananen-Schoko-Buchweizen Kuchen

Heute habe ich den Kuchen etwas verändert, da wir in der letzten Zeit oft Bananen übrig hatten und ich den Kuchen gebacken hatte.




Zutaten:
120 g brauner Zucker 
2 Packerungen Vanillezucker
75 g Butter /vegane Butter
100 g 70 % Schokolade Lindt vegan 
3 Eier
4 große reife Bananen
150 g Buchweizenmehl-fein gemahlen 
2 TL Backpulver
Prise Salz
Zimt

Die Teigmenge ist um die Hälfte erhöht, die Butter wird zusammen mit der Schokolade geschmolzen und in das Eizuckergemisch gegeben. Gebacken wird in einer normalen Springform.