Dienstag, 23. Januar 2024

Challah- Hefezopf als Sonntagsmorgengebäck

 Um Sonntag zum Frühstück frisches Gebäck zu geniessen, ist es am besten um Samstagabend Hefeteig anzusetzen und über Nacht im Kühlschrank gehen zu lassen. Hier ist das erste meiner Sonntagsmorgenhefegebäcke, ein leckerer Hefezopf der nach einem Rezept für den jüdischen Sabbatzopf Challah gebacken wird. 






Zutaten:

500 g Mehl

5 g Frische Hefe

50 g Honig

Prise Salz

200 ml lauwarme Milch oder Reismilch

50 ml neutrales Pflanzenöl

2 große Eier

1 Eigelb

etwas Milch oder Reismilch

Sesamsamen


Die Hefe wird in einer kleinen Schüssel in etwas lauwarmer Milch gut aufgelöst. In die Schüssel des Küchenroboters werden alle Zutaten gegeben. und für 10 Minuten gut geknetet, bis er glatt und elastisch ist. Der Teig wird dann in eine Schüssel gelegt, nach 30 Minuten zweimal gefaltet, abgedeckt und im Kühlschrank bis zum nächsten Morgen gehen gelassen.

Nach dem Gehen wird der Teig auf einer leicht bemehlten Oberfläche in drei gleiche Teile geteilt. Diese werden zu langen Strängen gerollt und zu einem Zopf geflochten. Der geflochtene Zopf wird auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt, abgedeckt und nochmals etwa 30-60 Minuten gehen gelassen, bis er wieder aufgegangen ist.

Der Ofen wird auf 180 Grad Celsius vorgeheizt. In einer kleinen Schüssel wird das Eigelb mit etwas Milch verquirlt, und der geflochtene Zopf wird damit bestrichen und mit mit Sesamsamen bestreut.

Der Challah wird im vorgeheizten Ofen etwa 25 gebacken, bis er goldbraun ist. Dabei wird darauf geachtet, dass er hohl klingt, wenn auf die Unterseite geklopft wird.





Mittwoch, 15. November 2023

Tomatensoße

 Da der Blog ja auch ein Rezeptarium für die inzwischen erwachsenen Sanssoucis ist, kommt nun ein eigentlich simples Rezept, aber mit den genauen Angaben, dass es dann so schmeckt wie bei mir. 




Zutaten
6 frische Roma-Tomaten
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
2 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer, süßer Paprika, Chilliflocken

Die Tomaten werden klein geschnitten und die Schalotten und der Knoblauch fein gewürfelt. In einer Pfanne wird Olivenöl erhitzt, und die Schalotten werden langsam glasig gedünstet, zum Ende wird der Knoblauch mit angebraten. Vor der Zugabe der gehackten Tomaten wird das Tomatenmark etwas angedünstet. Die Gewürze werden hinzugefügt und bei Bedarf noch etwas Olivenöl, die Soße wird zum Kochen gebracht und dann wird die Hitze reduziert.

Die Tomatenmischung wird gekocht, bis sie eindickt, gelegentlich wird umgerührt. Dies dauert etwa 10 Minuten. Dann sollte es wie eine Tomaten-Olivenöl-Emulsion aussehen.

Für eine Kindertomatensoße kann die Soße noch durch die flotte Lotte passiert werden.

Mittwoch, 19. Juli 2023

Falafel

Die ersten Falafel habe ich vor langer Zeit während meiner Doktorandenzeit in Stuttgart in einem Imbiss im Stadtzentrum, den es immer noch gibt, gegessen. In München habe ich ab und zu welche in einer der vielen Döner-Imbissen gegessen und in einem kleinen libanesischen Imbiss, der leider nicht mehr existiert. Leider war ich noch nicht in Israel oder in Nahost, um wirklich dort Falafel zu essen. Mit der Umsetzung selber welche zu machen habe ich lange gezögert, weil ich mich nicht entscheiden konnte ein Rezept mit nur eingeweichten oder mit schon gekochten zu machen. Nachdem in meinem zweitwichtigsten Kochbuch, das Falastin-Kochbuch von Sami Tamina, ein Falafelrezept ist, habe ich mich dafür entschieden. Zum Servieren hat der inzwischen große Sanssouci Pitta Brot und Saucen im nahen Dönerladen geholt. Beim Schreiben des Rezeptes hat ChatGTP geholfen, deshalb ist es etwas anders formatiert.

     



Zutaten:


- 250 g getrocknete Kichererbsen
- 2 Schalotten
- 3 Knoblauchzehen
- 1/2 Tasse frische Petersilie, gehackt
- ein paar Minzblätter, gehackt
- 1 Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel
- 1 Teelöffel gemahlener Koriander
-  Chiliflocken (nach Geschmack)
- Salz und Pfeffer 
- Olivenöl zum Frittieren

zum Servieren:
- Pitta Brot
- Saucen (Kräuter-Joghurt-Sauce und Döner-Sauce)
- Zwiebel
- Salat


Die getrockneten Kichererbsen werden über Nacht in Wasser eingeweicht. Als erstes werden die Schalotten und die Knoblauchzehen in der Küchenmaschine (MagiMix) zerkleinert, dann dazu die Petersilie und die Minzblätter  und nun werden  die abgetropften Kichererbsen dazu gegeben und ebenfalls zerkleinert. Es wird mit Kreuzkümmel, Koriander, Chilli und Salz gewürzt und alles zu einer Paste püriert. Die Masse ein, zweimal mit einem Schaber vom Rand kratzen. Es werden Parties wie auf den Bildern geformt. Diese werden immer vier auf einmal in einem kleinen Topf mit Olivenöl fritiert und auf Küchenpapier abgetropft. 

Zum Servieren das Brot aufschneiden mit Sauce beschmieren, Zwiebeln und Salat draufgeben und die Falafel, zuklappen und geniessen.

Mittwoch, 28. Dezember 2022

Chana Dal-Kichererbsen Dal

 Wie schon alle vorherigen indischen Rezepte ist dies wieder aus dem Buch von Meera Sodha und ist eine Variante des Daily Dals. Es war heute Veggie Tag und dazu gab es Reis und ein Auberginen-Kurkuma-Kokosmilch Gericht. Zum Spaß habe ich mir beim Rezeptschreiben von ChatGPT helfen lassen.




Zutaten:

  • 1 Glas Kichererbsen
  • 6 Roma Tomaten, klein gewürfelt
  • 1 Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Stück Ingwer, fein gehackt
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 1 Teelöffel Kurkuma
  • 1 Teelöffel Garam Masala
  • 1 Teelöffel Cumin
  • Chiliflocken (nach Geschmack)
  • Salz
  • Olivenöl

Zubereitung:

  1. In einem Topf das Öl erhitzen und erst die Zwiebel, später dann Knoblauch und Ingwer anbraten.
  2. Tomaten und Tomatenmark hinzufügen und circa 10 Minuten köcheln lassen, bis die Tomaten eine gute Soße gebildet haben.
  3. Etwas mehr Öl und die Gewürze hinzufügen, umrühren und abschmecken.
  4. Kichererbsen hinzufügen
  5. Das Dal zum Kochen bringen und dann die Hitze reduzieren und etwas köcheln lassen.

Donnerstag, 5. November 2020

Zimtschnecken

 Letzte Woche hatten die Bäcker von dem In-Bäcker Schwabings "Julius Brantner Brothandwerk", als ich gerade Brot gekauft hatte, Zimtschnecken in Arbeit. Das Brot dort ist wirklich hervorragend und ich hätte gerne die Zimtschnecken probiert. Leider mussten diese noch in den Ofen. So habe ich mich letzte Woche erstmal mit Rohrnudeln nach Schuhbeck Bayerischen Kochbuch getröstet und diese Woche dann in Ruhe Zimtschnecken gebacken. Als Grundlage habe ich den Dampfnudelteig von demselben Buch benutzt, da er etwas mehr Zucker hat, als der Rohrnudelteig. Die Füllung und die Durchführung der Schnecken habe ich mir zusammen gelesen.



vor dem Backen


nach dem Backen


Zutaten:
Teig:
500 g Mehl
halber Hefewürfel
4 EL Milch
2 TL Zucker
2 Eier verquirlt
60 g Butter / vegane Butter geschmolzen
3 EL Zucker
200 g Milch

Füllung:
100 g Butter / vegane Butter geschmolzen
100 g Zucker
3 TL Zimt

Form:
20 g Butter
etwas Zucker und Zimt

Das Dampferl wird angesetzt, mit 4 EL lauwarmer Milch, Zucker und der gut gelösten Hefe und in einer Kehle mit etwas Mehl vermischt. Nach 15 Minuten werden die anderen Zutaten dazugegeben und in die Magimix umgefüllt und gut vermischt, Der Teig ist sehr klebrig. In der Schüssel sollte er eine gute Stunde gehen. Nun wird der Teig gut durchgeknetet und ausgewalkt. Die Oberfläche wird mit der Butter bestrichen , dann mit Zucker und Zimt bestreut. Der Teig wird aufgerollt und in 16 Teile geschnitten. Die Form wird mit Butter ausgestrichen, mit Zimtzucker bestreut und die Schnecken hineingesetzt. Diese sollten nun nochmal gehen, bevor sie bei 175 Grad circa 25 bis 30 Minuten gebacken werden.


Montag, 25. Mai 2020

Pitta Bread

Da ich sehr gerne Nahost koche, passt es gut Pitta Brot als Beilage zu machen. Als Vorlage habe ich das Rezept, mal wieder aus TheGuardian von , How to make the perfekt .... genommen. Ich mag diese Reihe sehr gerne, da sie dort viele Rezepte von bekannten Köchen oder Kochbuchautoren vergleicht und dann ein Masterrezept entwickelt, das meistens sehr gut ist. So auch beim Pitta. Ich wandele es dann noch auf meine Kücheneigenheiten um.


Pitta


Pitta mit Kefta und Auberginen

Zutaten:
500 g Mehl (im Moment 550er von der Hofbräumühle / München)
Packerl Trockenhefe oder halber Hefewürfel
2 Teelöffel Zucker
10 g Salz
2 Esslöffel Olivenöl
circa 350-400 ml lauwarmes Wasser

Die Hefe wird in circa 100 ml des Wassers mit einem Teelöffel Zucker gut aufgelöst und etwas inkubiert.  Den Teig wird mit der Boschküchenmaschine und dem Knethacken geknetet. Also wird das Mehl, Salz, Zucker, Olivenöl und die Hefemischung in die Rührschüssel gegeben und auf geringer Stufe geknetet und dann langsam das Wasser dazugegeben, bis ein weicher Teig entsteht und dann 8 bis 10 Minuten weitergeknetet. Der Teig sollte nun eine gute Stunde gehen. Dann wird er in 80 g Teile aufgeteilt und die Teigkugeln gekugelt, die wieder unter einem Küchentuch 10 Minuten gehen. Dann werden die Kugeln auf einer bemehlten Fläche in Pittagröße ausgerollt. Wieder braucht es eine Gehrunde unter dem Tuch, diesmal für 20 Minuten. Der Ofen sollte mit Pizzastein auf 240 °C vorgeheizt sein. Nun werden immer drei bis vier Brote aufeinmal auf dem Stein gebacken, bis sie aufblähen, was circa 4 bis 5 Minuten benötigt. Dies passt zu allem orientalischen Essen.