Montag, 27. Februar 2012

Tortitas de calabacín oder Zucchiniküchlein

Der spanische Name gefällt mir für dieses Gericht besser, da die Tortitas de calabacín mich an die Tortitas de bacalao erinnern, die ich bei meiner Schwiegermutter so gerne esse. Praktisch sind sie, da man ein bisschen Gemüse für die Nicht-so-gerne-Gemüseesser verstecken kann.




Zutaten:
ca. 300 g Zucchini
2 Eier
Schuß Sahne
2 EL Mehl
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Die Zucchini waschen und raspeln. Gut das Wasser ausdrücken !!!! Ei, Mehl, Sahne untermischen, kräftig würzen. Die Masse ist ziemlich flüssig, man macht ein Bällchen und setzt sie in die Pfanne und brät sie kurz auf beiden Seiten in Olivenöl. Dazu gab es ein indisch gewürztes Joghurt mit Cumin, Koriander und Chili.

Dienstag, 21. Februar 2012

Rührei "Kathmandu"

Zur Zeit gibt es wieder mal Low Carb, dazu passen Eiergerichte sehr gut. Deshalb gibt es ab und zu zum Frühstück das Rührei "Kathmandu". Der Name dieses Gerichtes kommt von meiner allerersten Asienreise. Nach einem anstrengenden Trek in Nepal war ich damals noch ein paar Tage in Kathmandu, um wieder ordentlich zu essen. Neben dem kulinarischen Angebot Kathmandus für das Mittag und Abendessen haben ich und mein Begleiter das Frühstück meist auf dem Hoteldach selbst zubereitet. Davor sind wir erst auf dem Strassenmarkt einkaufen gegangen, Eier, Zwiebeln, Paprika, Chilli und Tomaten immer alles frisch für das Rührei und frisches Joghurt in einer Molkerei und Früchte für das Joghurt. Dazu gab es natürlich einen guten schwarzen Tee.





Zutaten:
3 Eier pro Person
Zwiebeln
Paprika
Tomate
Chilli
Salz, Pfeffer
Petersilie

Die Eier ordentlich verquirlen, salzen, pfeffern und mit Chilli (es soll richtig scharf sein) würzen . Das Gemüse ganz klein schneiden und in Öl (Olive oder Kokos) anbraten, das verquirlte Ei dazugeben und unter umrühren fertig braten.


Montag, 9. Januar 2012

Roscón de Reyes

In Spanien gibt es an Heilig Drei König bei fast allen Familien ein Hefegebäck, den Roscón de Reyes. Die meisten kaufen ihn in der Bäckerei oder im Supermarkt, aber es gibt inzwischen auch viele Rezepte und Tipps im Internet. Ich habe schon öfters welche gebacken, nach einem Rezept, dass ich mir vor vielen Jahre aus dem Internet geholt habe. Normalerweise ist er noch mit kandierten Früchten dekoriert, da ich diese nicht mag, habe ich nur Mandeln genommen. Auch wird er oft mit Sahne gefüllt. Den typischen Geschmack nach Roscón de Reyes bekommt er durch das "Agua de azahar" (Auszug aus Orangenblüten). Ich hatte noch ein Fläschchen aus Frankreich, hier weiss ich nicht, wo man es bekommt. Ausserdem ist noch eine kleine Figur im Roscón versteckt, genauso wie in Frankreich in den Galletes de Roi. Wer sie in seinem Stück findet, ist der König des Tages und bekommt eine Papierkrone aufgesetzt. Wir haben den Roscón zum Frühstück mit Marmelade gegessen und zum Kaffee diente er als "Hefezopf".




Zutaten:
500 g Mehl
125 g Zucker
100 ml lauwarme Milch
2 Esslöffel "Agua de azahar" (Auszug aus Orangenblüten)
2 Esslöffel Rum
125 g Butter- weich
2 Eier
Prise Salz
Geriebene Schale einer Biozitrone und einer Bioorange
Packerl Hefe
1 Ei
Mandelscheiben


Die Hefe nach Laborstandard in etwas warmer Milch gut auflösen. Etwas Zucker und Mehl unterrühren und ein wenig an einem warmen Ort gehen lassen. Alle Zutaten in der Magimix zu einem weichen Hefeteig verrühren und den Vorteil dazugeben und gut verrühren. Den Teig 2-3 Stunden gehen lassen, bis er mindestens das doppelte Volumen hat. Auf der Arbeitsfläche mit Mehl gut durchkneten und in zwei Teile teilen. Entweder man macht nun tune Wurst und schliesst sie zum Kreis oder man druckt eine Kugel flach und macht ein Loch in die Mitte. Die Figur verstecken und nochmal eine Stunde gehen lassen. Mit verquirlten Ei bestreichen, mit den Mandelscheiben bestreuen und 13-15 min (nicht länger) im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad backen.

Freitag, 23. Dezember 2011

Weihnachtsplätzchen

Dieses Jahr habe ich es geschafft vier Sorten zu backen, die letzten Jahre war es immer nur eine Sorte. Die Butterplätzchen, oder im bayerischen Kochbuch,aus dem das Rezept herkommt, auch Butterblumen genannt, waren dieses Jahr natürlich auch dabei. Außerdem gab es Gingerplätzchen aus dem Essen & Trinken, Haselnussmakronen, und Linzer Kolatschen, nach dem Rezept einer Freundin meiner Schwester.Und die Linzer Komantschen waren die Favoriten.




Butterplätzchen:
150 g Butter weich
150 g Zucker
2 Eigelb
Päckchen Vanilllezucker
2 EL Rum
250 g Mehl

Alles mit der Boschküchenmaschine mischen. Den Teig kaltstellen. Nicht zu dünn auswalgen und mit Formen ausstechen. Mit verquirltem Ei bestreichen und bei 200 Grad ca. 15 min backen.

Linzer Kolatschen:
260 g Buttter weich
4 Eigelb
140 g Zucker
abgeriebene Zitronenschale
50 g Semmelbrösel
360 g Mehl
Himbeermarmelade

Bis auf die Himbeermarmelade wieder alles mit der Boschmaschine mischen. Kleine Kugeln formen, aufs Blech legen und mit dem Stiel eines Kochlöffels eine Kuhle pressen. Die Kuhle mit Hilfe einer Tülle mit Himbeemarmelade füllen. Bei 200 Grad ca 15 min backen .

Haselnussmakronen:
3 Eiweiß
300 g geriebene Haselnüsse
200 g Puderzucker
Päckchen Vanillezucker
Oblaten
ein paar ganze Haselnüsse

Aus dem Eiweiß und dem Zucker eine Schaummasse schlagen, dann die Haselnüsse unterrühren . Auf Oblaten aus der Teigmasse, mit Hilfe zweier Teelöffel, Häufchen machen. Mit einer halben Haselnuss verzieren und bei 180 Grad ca. 20 min backen.

Freitag, 16. Dezember 2011

Blaukrautsalat

Dies ist ein recht einfaches Rezept, aber genau diese vergesse ich oft, wenn ich sie länger nicht zubereitete. Im Moment habe ich immer einen Blaukrautkopf daheim, um diesen leckeren Salat zuzubereiten.



Zutaten:
Stück Blaukraut, je nach Menge der Esser
Essig
Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer
Kümmel

Das Kraut sehr fein schneiden. Salzen, pfeffern. Im Verhältnis 1 : 3 Essig und Öl dazugeben. Durchmischen und eine zeitlang inkubieren lassen. Kümmel darüberstreuen und fertig.

Mittwoch, 9. November 2011

Kinder-Burger

Wenn man gerade durch die Foodblogs stöbert, stößt man überall auf Burger. Das Burger-Battle vom Kochtopf hat diesmal wirklich viele zum Mitmachen animiert.

Blog-Event LXXII - Burger Battle (Einsendeschluss 15. November 2011)

Da ich ja zwei kleine Esser zuhause habe und die kleinen auf Fast Food, aber eben nicht auf Burger stehen, habe ich mich entschlossen Burger für die Kleinen zu bauen, die ihnen schmecken. Der Anspruch an die Burger ist ja schon hoch angesetzt worden, viele haben einfach alle Bestandteile selber gemacht. Also, das hieß dann Semmeln backen, Ketchup kochen und die Fleischburger, bei mir ganz normale Fleischpflanzerl, machen. Semmeln habe ich ganz einfache Hefeteigsemmeln aus dem bayerischen Kochbuch gebacken. Als Grundlage für das Tomatenketchup habe ich ein Rezept aus dem diesmonatigen Essen und Trinken gewählt. Ich bin schon lange auf der Suche nach einem richtig guten Ketchuprezept, um das Fertigprodukt der Kinder endlich durch selbstgemachten zu ersetzen. Das Rezept ist eine sehr gute Grundlage, nur noch ein bisschen zu verbessern.




Zutaten:
Semmeln:
500 g Mehl (halb Dinkelmehl)
1/2 Hefewürfel
1 TL Salz
Schuss Olivenöl
100 ml Milch
ca. 100 ml lauwarmes Wasser

Ketchup:
1 Flasche Tomaten-Passata (690 g)
1 große Zwiebel
100 g brauner Rohrzucker
2 EL Tomatenmark
4 EL Rotweinessig
Salz, Pfeffer

Semmeln:
Hefe in etwas lauwarmen Wasser auflösen. Mehl, Salz, Hefe, Olivenöl, Milch in der Magimix mixen. Soviel Wasser zugeben bis sich der Teig verbunden hat und kneten lassen. Teig aufs doppelte gehen lassen ( besser einige Stunden), nochmal durchkneten, Semmeln formen (Kugel und dann in die Mitte ziehen), nochmal auf dem Blech gehen lassen, mit Wasser einpinseln und ca. 20 min bei 200-250 Grad backen.

Ketchup:
Zucker in einem Topf schmelzen, feingeschnittene Zwiebeln einrühren, das Tomatenmark und den Essig dazugeben und zum Schluss die Tomaten und etwas Wasser, das man zum Tomatenflasche ausspülen verwendet hat. Das ganze salzen und pfeffern und eine Stunde köcheln lassen. Durch die flotte Lotte jagen und nochmal 15 min einkochen, abschmecken und in ein steriles Glas füllen.