Dienstag, 14. März 2017

Daily Dal

Das nächste Rezept aus dem Kochbuch "Made in India", das ich fast zu jeden indischen Essen koche, ist das Daily Dal. Das schmeckt auch den Kinder sehr gut, und unseren vierbeinigen Sanssouciler ebenfalls.



Zutaten:
250 g rote Linsen
Olivenöl
12 Pfefferkörner und 4 Nelken
1 rote Zwiebel oder zwei kleine Schalotten
2 Knoblauchzehen
Stück Ingwer
Cayennepfeffer
1/2 TL Koriander
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Salz
2 frische Tomaten und etwas Tomatensugo

Die Linsen werden gewaschen, bis das Waschwasser sauber ist und dann in 600 ml Wasser weich gekocht. In einem zweiten Topf wird das Öl erhitzt, kurz Pfefferkörner und Nelken angebraten und dann die Zwiebel langsam geschmort. Es wird der klein geschnittene Knoblauch und Ingwer mit angebraten und dann die Gewürze dazugegeben. Nun werden die kleingeschnittenen Tomaten mitgebraten und dann noch das Suso dazugegeben. Zum Schluss kommen die abgetrofften Linsen dazu und alles wird nochmal zusammen geköchelt. Zu allen indischen Essen servieren.


Donnerstag, 2. März 2017

Spiced Potato Tikka - Indische Kartoffelplätzchen

Indisches Essen hat uns schon immer gutgeschmeckt. Ich habe auch immer einige Standardrezepte im Repertoire gehabt und wir sind gerne zum Inder zum Essen gegangen. Nun war letztes Jahr in der New York Times ein Rezept eines Chicken Curry, aus dem Kochbuch " Made in India" (Cooked in Britain) von Meera Soda. Ich probierte es aus und es war das beste Curry, das ich ausserhalb Indiens gegessen habe. So angetan, habe ich mir natürlich das Kochbuch besorgt. Aus dem Kochbuch habe ich dann einige Rezepte probiert. Und diese Kartoffelplätzchen schmecken wirklich wie Essen in Indien und ich bin fast süchtig nach ihnen. So stelle ich diese Potato Tikka als erstes vor, werde aber sicher auch noch die anderen Lieblingsrezepte aus dem Buch vorstellen.



Zutaten:
500 g Kartoffeln
Stück Ingwer
Stück Chillischote
1 Teelöffel Kreuzkümmelsamen
1 rote Zwiebel
1/2 Teelöffel Chillipulver
1 Teelöffel Garam Masala
2 Esslöffel Mehl
100 g gefrorene Erbsen
Saft einer halben Zitrone
Olivenöl oder Sonnenblumenöl
Salz

Die Kartoffeln werden in kleine Stückchen geschnitten und in der Pfanne mit Deckel in Wasser weichgekocht und danach durch die  Kartoffelpresse gedrückt. Mit dem Mörser wird aus dem Ingwer, der Chillischote und dem Salz eine Paste gemahlen. In einer kleinen Pfanne wird das Öl erhitzt, die Kreuzkümmelsamen kurz angebraten und die Zwiebel golden gebraten. Dann wird die Ingwerpaste, das Chillipulver und das Garam Masala dazugegeben und kurz angebraten. Nun werden die Kartoffeln, Mehl, die Erbsen und der Zitronensaft dazugegeben. Es wird alles vermischt und für 2-3 Minuten gebraten. Wenn die Masse etwas abgekühlt ist, werden die Plätzchen geformt. Dazu werden kleine Bällchen geformt, abgeflacht und in Mehl gewendet. Die Plätzchen werden auf beiden Seiten Einetwas Öl angebraten. Dazu unbedingt Joghurt servieren.


Montag, 6. Februar 2017

Muffins "Bonne Maman"

Heute wollte ich im Supermarkt Kekse für den Nachmittag kaufen. Da habe ich mir die Mühe gemacht und mal wieder die Zutatenliste gelesen und festgestellt, dass es keine (!) Kekse ohne Palmfett gibt. In dem Supermarkt gibt es kein Gebäck von "Bonne Maman", das ist nämlich immer noch mit Butter gebacken, was man auch schmeckt. Das andere Gute ist, dass auf den Packungen hinten drauf die Rezepte sind.



Also habe ich mich dran gemacht die Muffins zu backen.



Zutaten:
180 g Butter
200 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
Salz
3 Eier
120 g Zucker
Päckchen Vanillezucker
50 g Creme fraiche

Die Eier werden mit dem Zucker und der Creme fraiche schaumig geschlagen. Das Mehl mit dem Backpulver und einer Prise Salz werden vermischt und gesiebt zur Schaummasse gegeben und vermischt. Die Butter wird geschmolzen dazugegeben und alles zu einer homogenen Masse verrührt. Der Teig wird in die kleinen Muffinsförmchen gefüllt (circa 2/3) und 10 Minuten bei 200 Grad gebacken.



Sonntag, 5. Februar 2017

Engadiner Nusstorte

Im Engadin gibt es viele schöne Skitouren. Und zum sich danach zu erholen, ist es am besten sich ein sonniges Plätzchen zu suchen und ein Nusstörtli zu essen. Nachdem der alte Walnussbaum in unserem Garten nach ein paar mageren Jahren im Herbst wieder Walnüsse abgeworfen hatte, war es Zeit einmal die Nusstorte selber zu backen.
Als Grundlage habe ich ein Rezept aus "Einfach Hausgemacht" genommen und mit einem Rezept von Graubünden.ch und meinem eigenen Mürbeteig gemischt.



Nach dem Backen


Am Frühstückstisch


Angeschnitten


Zutaten:
Teig:
350 g Mehl
100 g Zucker
200 g Butter
1 ganzes Ei und 1 Eigelb
Prise Salz

Füllung:
150 g Walnüsse
150 g Haselnüsse
150 g Zucker
150 g Sahne

Aus den Teigzutaten wird ein Mürbeteil zubereitet. Der Teig reicht für eine 25 cm Springform. Man braucht 100 g für den Rand, der Rest wird gehälftet für den Boden und den Deckel. Der Boden und Rand wird gleich in die gefettete Springform gegeben, mit Folie abgedeckt. Die Form und der restliche Teig werden gekühlt.
Für die Füllung werden die Nüsse gehackt, ich habe es mit der Küchenmaschine gemacht, was etwas ungleichmässig war. Der Zucker wird in einer Pfanne geschmolzen und leicht karamellisiert. Dann werden die Nussstücke dazugegeben und kurz vermischt. Es wird sofort mit der Sahne abgelöscht. Die heisse Füllung wird gleich auf dem Boden verteilt. Aus dem restlichen Teig wird der Deckel ausgerollt, auf die Masse gegeben. Der Rand wird mit einer Gabel verschönert. Zum Schluss wird der Kuchen bei 180 Grad für circa 40 Minuten gebacken.