Sonntag, 13. Dezember 2009

Freiburger Flammekuchen

Gestern hatten wir einen sehr schönen Ausflug nach Freiburg gemacht, um dort Freunde zu besuchen und einen Spaziergang über den Weihnachtsmarkt zu machen. Bevor wir losgingen stärkten wir uns mit einem selbst gemachten Flammekuchen, den wir gemeinsam zubereiteten. Das Rezept gefiel mir sehr gut, da der Teig ohne Hefe auskommt und der Flammekuchen super geschmeckt hat. Dazu gab es noch einen leckeren Feldsalat mit Radicchio.




Zutaten:
(fuer ein Blech)
220 g Mehl
2 EL Oel
125 ml Wasser
1 TL Salz
1 Lauchstange
Speckwürfel
200 g Creme fraiche
100 ml Sahne
Salz, Pfeffer, Muskat

Das Mehl, das Öl, Wasser und das Salz mit der Küchenmaschine zu einem Teig mischen. Kurz stehen lassen, auswalken und auf Backpapier auf ein Blech geben. Creme fraiche und Sahne mischen und salzen und auf dem Teig verteilen. Den Lauch in ganz feine Streifen schneiden und auf der Masse verteilen, dasselbe noch mit den Speckwürfeln machen und dann frisch gemahlenes Muskat und frisch gemahlenen Pfeffer daraufgeben. Ab in den ganz heiss vorgeheizten Ofen. Circa 20 Minuten backen.
Und an Guadn.

Vielen Dank an unsere Freunde für den schönen Tag in Freiburg !!!

Freitag, 11. Dezember 2009

Gulasch-Zartes Fleisch sans sous vide

Es ist ja recht nett, sein Fleisch 24 Stunden bei niedrigen Temperaturen zu garen. Aber das ist nichts für berufstätige foodbloggende Mütter, die brauchen eher Tipps wie man in kürzester Zeit ein schönes zartes Gulasch auf den Tisch bekommt, um alle hungrigen Mäuler zu stopfen. Da hilft nur der gute, alte Schnellkopftopf, der bei uns "Sico" genannt wird.




Zutaten:
500 g Rindergulasch
1 Zwiebel
1 rote Paprika
1 Dose Tomaten
Olivenöl,
Glas Wein
Salz, Pfeffer, Paprika, Cayennepfeffer
Sossenbinder

Gleich im Sico das geschnetzelte Fleisch in Olivenöl anbraten. Die Zwiebel in Ringe geschnitten dazu anbraten. Das Fleisch mit Paprika und Cayenne würzen, die Gewürze sollen kurz braten. Mit Wein aufgiessen, die Tomaten und in Streifen geschnittene Paprika dazugeben. Gegebenenfalls noch mit etwas Wasser auffüllen und den Deckel zu, Druck drauf und dann 20 Minuten kochen. Dann je nach Geschmack das Gulasch eindicken oder nicht. Ein selbstgemachter Kartoffelbrei, ein dicker Salat dazu und das wunderbar zarte Fleisch.

Sonntag, 29. November 2009

Aubergine "Wiener Art"

Gestern hatte ich in einem Buch über die Herkunft des Namens Wiener Schnitzel gelesen. Und wie auch schon bekannt , dass man das panierte Schweineschnitzel nur nach "Wiener Art" nennen darf. Da ich heute meine Auberginenscheiben panierte, wurden daraus die Auberginen " Wiener Art.



Zutaten:
1 mittelgrosse Aubergine
Mehl
2 Eier
Semmelbrösel
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Die Aubergine in dünne Scheiben schneiden und sie eine zeitlang in Wasser einweichen. Abtrocknen, in Mehl wenden, dann in die verrührten Eier (mit ordentlich Salz und Pfeffer) und zum Schluss in die Semmelbrösel. In heissen Olivenöl auf beiden Seiten frittieren und auf Küchenpapier abtrocknen lassen. Dazu gab es Nudeln, Tomatensosse und ein Stückchen gutes Rinderfilet.

Freitag, 27. November 2009

Tortilla de patatas


2ter mediterraner Kochevent - SPAIN - tobias kocht! - 10.11.2009-10.12.2009

Das Thema ist ja ein Heimspiel. Bei werden aus gegebener Konstellation viele spanische Gerichte gekocht. Einige habe ich ja auch schon verbloggt, wie Paella oder Albondigas. Heute gab es ebenfalls ein ganz klassisches spanisches Gericht, eben Tortilla de patatas. Die beste Tortilla gibt's bei meiner Schwiegermutter, ich habe dort auch schon über den Pfannenrand geschaut und selber noch optimiert.
Es gibt ein paar Tricks, die zu beachten wären:
- Die Kartoffelstückchen in Olivenöl kochen, das heisst richtig viel Olivenöl nehmen und die Kartoffeln darin so kochen, als wäre es Wasser, also nicht frittieren.
-Man muss nur wenig Kartoffeln mit viel Eiern mischen, die meisten Rezeptangaben nehmen viel zu viel Kartoffeln.
-Ich habe eine extra Pfanne, in der ich nur Tortilla mache und sonst nichts. Und einen Gasherd bei dem man die Temperatur schnell regulieren kann.
-Das ist kein schnell-schnell Essen, man braucht etwas Geduld.




Zutaten fuer zwei Tortillas:
6 mittelgrosse Kartoffeln
1 Zwiebel
8 Eier
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Die Kartoffeln schälen und in kleine (!) Würfel schneiden. In eine Pfanne sehr viel Olivenöl geben und heiss werden lassen. Die Kartoffeln hineingeben und die Hitze runterdrehen. Nach kurzer Zeit noch die kleingeschnittene Zwiebel dazugeben. Die Kartoffeln kochen, bis sie schön weich sind. In ein Sieb geben, damit das überschüssige Olivenöl abtropft. Erst vier Eier mit Salz und Pfeffer verquirlen und die Hälfte der Kartoffeln dazugeben und mischen. Nun die Tortillapfanne nehmen und nun ganz wenig Öl reingeben und erhitzen. Die Kartoffel-Eimasse in die Pfanne geben und wieder die Hitze runterdrehen. Langsam stocken lassen. Wenn noch etwas flüssiges Ei oben ist, die Tortilla mit Hilfe eines Tellers umdrehen. Das heisst, erst mit dem noch Flüssigen nach oben auf den teller schieben und dann die Tortilla andersherum in die Pfanne "schmeissen". Noch kurz stocken lassen und fertig.

Que aproveche !!!

Donnerstag, 26. November 2009

Gewürzordnung

zorra hatte nach unserer Gewürzordnung gefragt, das ist lustig ,denn diese Frage hatte ich mir vor kurzem auch mal gestellt und überlegt, ob ich im blog nachfragen sollte. Da ist sie mir jetzt zuvorgekommen. Dies ist jetzt auch ein Blogeintrag, den ich schnell realisieren kann, sonst ist es im Moment ja etwas mau. In der Schule ist die Hölle los und es gibt zur Zeit nur schnelle Küche und absolute Standardgerichte und auch kaum Zeit zum Lesen, geschweige denn Schreiben.


Neben dem Herd befindet sich eine Schublade und die habe ich mir nach Art des "mise en place" der Chefköche mit den wichtigsten Gewürzen fürs Kochen eingerichtet, da findet sich natürlich Salz und Pfeffer, P fuer Paprika, C für Curry, ....


Der Rest der Gewürze steht auf dem Regal, in Bonne Maman Marmeladengläsern. In der Cacaodose ist allerdings die Vanille gelagert.



Freitag, 6. November 2009

Bayerisches Blaukraut

Garten-Koch-Event

Gleich am Anfang mein Beitrag zum Blogevent "Rotkohl" vom Gaertnerblog. Zufällig hatte ich schon einen Rotkohl gekauft und auch ein richtig bayerisches Essen geplant. Eben Blaukraut mit Nürnberger Rostbratwürstchen und Kartoffelbrei. Das Blaukraut mache ich, wenn ich es selber mache und nicht nach Hengstenberg oder Kühne greife, nach einem Rezept von Alfons Schuhbeck.



Und so sah das ganze Essen aus:



Zutaten:
500 g Rotkohl
50 ml Rotweinessig
Salz
1 Apfel (säuerlich)
1 Zwiebel
1 Esslöffel Zucker
100 ml Rotwein
100 ml Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
3 Nelken
Stück Zimtstange
2 Esslöffel Preiselbeermarmelade

Den Rotkohl in feine Streifen schneiden und in einem Topf mit dem Salz bestreuen und den Rotweinessig dazugeben. Das Ganze umrühren und mindestens zwei Stunden stehen lassen. In einem Topf kleingeschnittene Zwiebel und Apfel in Butter und Zucker andünsten. Das Kraut dazugeben und anschmoren. Den Wein, die Brühe und die Gewürze dazugeben. Eine halbe Stunde köcheln lassen, mit Salz abschmecken und servieren.

Natürlich habe ich zu dem Essen ein bayerisches Bier getrunken.