Sonntag, 14. November 2010

Semmelknödel

Passend zum letzten Eintrag, den selbstgemachten Kartoffelknödel, gab es heute Semmelknödel. Ich war am morgen beim Semmel, beziehungsweise hier Wecken holen. Dort entdecke ich, dass mein Bäcker, der einzige der hier noch kein Industriebäcker ist, jetzt auch Knödelbrot verkauft. Also habe ich das auch gleich miteingepackt. Und bisher hatte ich immer etwas Probleme beim Knödel machen, aber heute sind sie super geworden.



Zutaten (12 kleine Knödel, gerade recht für uns):
160 g Knödelbrot oder alte, harte kleingeschnittene Semmeln
150 ml heisse Milch
2 Eier
1 Schalotte
Salz, Pfeffer, Petersilie

Das Knödelbrot in der heissen Milch einweichen, bis alles weich ist (dauert circa eine halbe Stunde). Die Eier verquirlen, die Gewürze dazufügen und zu dem eingeweichten Knödelbrot geben. Die Schalotte ganz fein schneiden und ebenfalls dazugeben. Nun alles zu einem Teig verarbeiten, die Knödel formen und in kochendes Salzwasser einlegen. Dann circa 15 min. ziehen lassen. Und dazu gabs heute natürlich Szegediner Gulasch.


Dienstag, 2. November 2010

Speck-Kartoffel-Knödel

Im letzten Testheft von Stiftung Warentest war ein Test über Kartoffelklöße zu lesen. Dabei fiel auf, daß besonders in den Knödel mit den Kochbeuteln viele Weichmacher zu finden waren. Und auf der letzten Seite des Heftes bei dem Rezept des Monats war dazu ein Rezept um die Kartoffelknödel selber zu machen. Da ich dies schon lange einmal versuchen wollte nutzte ich das Rezept gleich aus.



Zutaten (für die Menge Knödel auf dem Bild, gerade genug für uns):
600 g Kartoffeln
2 Schalotten
80 g Speck
1 Eigelb
ca. 80 g Mehl
Salz, Pfeffer, Petersilie

Die Kartoffeln, geschält, 20 min im Sico (Schnellkochtopf) gekocht. Währenddessen die Zwiebeln und den Speck kleinschneiden und zusammen anbraten. Die gekochten Kartoffeln mit dem Kartoffelstampfer zu einem glatten Teig verarbeiten. Das Zwiebel-Speck Gemisch, ein Eigelb und die Gewürze untermischen. Dann das Mehl nach und nach dazugeben und mit den Händen vermischen. Wenn man das Gefühl hat der Teig hält zusammen , einen Probeknödel formen und im kochenden Salzwasser testen. Wenn er gut ist, die restlichen Knödel formen und im Salzwasser kochen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Dazu gab es heute ein "Estofado".

Sonntag, 31. Oktober 2010

Carne de membrillo - Quittenmarmelade

Vor kurzem haben wir ein paar riesige Birnenquitten geschenkt bekommen. Also habe ich ein Rezept gesucht, um sie zu verarbeiten. Auf den deutschen Seiten war hauptsächlich Quittengelee zu finden, nur ganz wenige Marmeladen. So haben wir schlussendlich ein paar Rezepte von spanischen Seiten zusammengewürfelt. Und es ist wirklich lecker geworden, vor allem auf unserem Brot, daß ich diesmal mit Dinkelvollkornmehl gemacht hatte.



Zutaten:
Quitten
Zucker

Ich hatte 6 ganz große, dicke Quitten zur Verfügung. Diese tat ich im Ganzen in einen Topf, bedeckte sie mit Wasser, kochte das Wasser auf und liess das Ganze 30 min kochen. Abkühlen lassen. Die Quitten schälen und vom Kerngehäuse befreien. Das gekochte Fruchtfleisch mit dem Zauberstab zerkleinern. Abwiegen und die selbe Menge Zucker dazugeben. Das Ganze aufkochen und unter Rühren circa 15-20 min köcheln lassen, bis die Marmelade eine schöne Farbe hat und fester wird. In sterile Gläser abfüllen.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Lauwarmer Apfelkuchen

In meinem Rezeptheft für Kuchen ist dieser Apfelkuchen mit dem Titel "Geburtstagskuchen speziell zum 35. " betitelt. Geschrieben hat dies ein Freund, der mir dem Kuchen zum 35. Geburtstag gebacken hatte, als ich gerade auf meinem Sofa, noch in Malaga, lag und schlief. Ich so müde war da, wie sich kurz darauf herausstellte, sich SansSouci Nachwuchs 2 ankündigte. Inzwischen ist auch der schon in die Schule gekommen. Ursprünglich hat der Freund , soweit ich mich erinnere, das Rezept aus der Toscana mitgebracht.

Zutaten:
5-6 Äpfel
Saft einer Zitrone
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 Päckchen Backpulver
100 g flüssige Butter
100 g Mehl
100 ml Milch
2 Eier

Die Äpfel schälen und in kleine Stückchen schneiden. Während dem Kleinschneiden immer die neuen Apfelstückchen mit Zitronensaft beträufeln. Alle restlichen Zutaten zu einem Teig zusammen mischen. Die Apfelstückchen unterheben und den Teig in eine gefettete Form geben. Bei 200 Grad 50-60 min backen. Auf jeden Fall noch lauwarm servieren.

Samstag, 16. Oktober 2010

Flammende Schnecken

Vor ein paar Tagen hat Intercultura y cocina ihre Caracolas flamantes vorgestellt. Das Rezept hat es mir so angetan, dass ich es gleich nachgemacht habe, auch wenn ich heute keinen Federweißen im Hause hatte. Angelehnt ist das Rezept an den Flammekuchen, deshalb der Name flammende Schnecken. Ich habe nur statt eines selbstgemachten Teiges, Blätterteig verwendet und die Schnecken waren ruckzuck fertig. Und sehr lecker waren sie obendrein !


Zutaten (für circa 12 Stück):
1 rechteckigen Blätterteig (in meinem Fall vom Aldi)
1 Sauerrahm
1 Zwiebel
ca. 80 g Speck
Salz, Pfeffer

Auf dem Teig den Sauerrahm, dann Zwiebel und Speck verteilen. Den Teig einrollen und circa zei cm dicke Stücke abschneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ganz wenig salzen und frisch gemahlenen Pfeffer darübergeben. Bei 180- 200 Grad circa 15 min backen. Schon fertig, dazu gabs einen Salat.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Chinesische Nudelsuppe

Das wäre noch ein Betrag für Real Deal gewesen, nicht eine Suppe aus diesen Tütchen, wo dann asiatische Nudelsuppe rauskommen soll (die wir bei den Trekking Touren in meiner "Jugend" immer für unser Essen durch den Himalaya geschleppt haben), sondern eine fast authentische Nudelsuppe, die es in China bei meiner Reise und dem Besuch bei Tante immer zum Frühstück gab. Sie war es auch, die die Suppe an europäische Zutaten angepasst hat.



Zutaten:
ca. 400 g Suppenfleisch (Rind)
2 Karotten
1 -2 Zwiebeln
ein paar kleine Kartoffeln
250 g Vollkornnudeln
Frühlingszwiebeln

Das Suppenfleisch in einem Topf mit Wasser bedecken und köcheln lassen. Nach einer Stunde das kleingeschnittene Gemüse dazugeben. Nochmal eine Stunde köcheln lassen. Die Spaghetti kochen. Zum Servieren das Fleisch kleinschneiden, die Brühe in Teller oder eine Eßschüssel füllen. Spaghetti darauf geben und das Fleisch , zum Schluß noch mit Frühlingszwiebeln garnieren.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

"Nutella" - homemade


Blog-Event LXI - The Real Deal (Einsendeschluss 15. Oktober 2010)

Vielleicht ist es ja ein bisschen plump genau die Idee des Banners aufzunehmen. Aber wir haben jetzt schon ein paar mal Nuss Nougat Creme selber gemacht und sind inzwischen recht zufrieden mit dem Ergebnis und es ist gerade blog-fertig. So passt es doch gut in die Reihe real !!! Wir haben die Creme mal nur mit Haselnüssen oder halb mit Mandeln auch auch nur mit Mandeln gemacht. Es waren alle lecker, wobei mir aber die mit Haselnüssen am besten geschmeckt hat.


Während der Herstellung



Ausbeute


Die Creme auf dem Brot

Zutaten:
400 g Haselnüsse (oder mit Mandeln gemischt oder nur Mandeln)
300 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
200 g dunkle Schokolade
300 ml Milch
100 ml Sonnenblumenöl

Die Haselnüsse im Backrohr oder der Pfanne anrösten, aber aufpassen, dass sie nicht verbrennen. Abkühlen lassen und dann die Schale abreiben (etwas zeitaufwendig). Die Mandeln kurz in heissen Wasser erhitzen, schälen und dann rösten. Im Küchenrobot , bei mir die Magimix mit dem grossen Messer zerkleinern, bis die Nüsse ganz fein gemahlen sind. Den Zucker und Vanillezucker hinzugeben und weiter mixen. Dann die Schokolade dazugeben und gut vermischen. Dann kommen noch die Milch und das Öl dazu und es wird so lange gemischt bis eine homogene Masse entsteht. Die Masse in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Abkühlen lassen und abfüllen. Und nach vier Tagen sind dann die Gläsern sicher wieder leer.

Mittwoch, 29. September 2010

Sonnenblumenkerne als Knackfaktor


Garten-Koch-Event September: Sonnenblumenkerne [30. September 2010]

Für mich war auch glasklar, dass ich bei dem Thema Sonnenblumenkerne auf jeden Fall am Gärtnerblog Event teilnehmen werde. In etwas Olivenöl geröstete Sonnenblumenkerne sind ein fester Bestandteil unserer Salate, die wir fast jeden Tag verspeisen, dort eben als knackiges Element im Salat. Oft mische ich die Sonnenblumenkerne noch mit Kürbiskernen und / oder Pinienkernen. So habe ich sie heute mal statt Croutons als knackige Einlage in einer Gemüsesuppe verwendet.




Zutaten:
Lauch
Karotten
Kartoffeln
sonstiges Gemüse, das verbraucht werden muss
Gemüsebrühe
Körnermix
Salz, Pfeffer, Muskat

Das Gemüse kleinschneiden. Lauch in Öl anschwitzen, dann auch noch das restliche Gemüse. Mit der Gemüsebrühe auffüllen und eine halbe Stunde köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Für die Kinder muss ich die Gemüsesuppen immer pürieren. Beim Servieren mit dem Körnermix (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Pinienkerne in Olivenöl mit etwas Salz angeröstet) dekorieren. Dazu gab es guten spanischen Serrano Schinken.

Donnerstag, 23. September 2010

Nudeln mit Spinat

Ein Nudelgericht, dass ich schon sehr lange und immer wieder gerne koche. Das Rezept stammt aus einem italienischen Kochbuch meiner Mutter. Das Beste daran sind natürlich die gerösteten Pinienkerne, so dass auch meine Kinder, die Spinat nicht soo gerne essen, die Nudeln gerne verspeisen. Und es geht schnell und sieht gut aus.


Zutaten:
1 Packet Tiefkühlspinat
250 g Nudeln
Sahne
Milch
Butter
Mehl
Salz und Pfeffer
Pinienkerne

Die Nudeln kochen, den Spinat kochen, eine Bechamel semiflüssig aus halb Sahne, halb Milch herstellen, mit Salz und Pfeffer würzen und die Pinienkerne in einer Pfanne rösten. Zum Servieren in eine grossen Schüssel oder besser in eine Auflaufform die Nudeln geben, den Spinat und die Bechamelsosse darüber geben und mit den Pinienkernen dekorieren. Schon fertig.


Donnerstag, 2. September 2010

Schwarzwälder Kirschtorte

Wenn man mich nach meiner Lieblingstorte fragt, antworte ich ohne zu Zoegern "Schwarzwälder Kirschtorte", die Mischung aus Schokoladenbiskuit mit Sauerkirschen, etwas Alkohol und suesser Sahne ist einfach unschlagbar. Bis jetzt habe ich sie immer beim Baecker gekauft, aber es hat mich schon lange gejuckt eine selber zu backen. Jetzt war es endlich so weit. Es gibt zwar ein Familienrezept meiner Tante, aber das hatte ich gerade nicht zur Verfügung, so habe ich mich an meine Lieblingsbackbuch ( Backen von Zabert Sandmann ) gehalten.




Zutaten:
Teig: 6 Eier
90 g Butter
175 g Zucker
150 g Mehl
140 g dunkle Schokolade


Fuellung: 1 Glas Sauerkirsche
2 EL Speisestaerke
Kirschwasser

Verzierung: 3 Becher Sahne
Zucker
Schokoladenraspel

Als erstes den Biskuit backen. Dazu die Eier trennen. Im Wasserbad das Eigelb mit dem Zucker mit dem Handrührer zu einer weissen Masse verschlagen. Das Mehl über die Masse sieben und die geschmolzene Butter schmelzen und die geschmolzene Schokolade darüber giessen und locker vermischen. Das Eiweiss zu Schnee schlagen und erst ein Drittel mit der Masse vermischen und den Rest vorsichtig unterheben. Die masse in eine gefettete und bemehlte Form geben und bei 180 Grad 35 min backen. Den Biskuit auf einem Gitter ganz auskühlen lassen und quer in drei gleiche Teile (Brotmesser) schneiden.
Für die Füllung die Sauerkirschen mit soviel Saft, dass sie bedeckt sind in einen Topf geben und aufkochen lassen. 2 EL Stärke dazugeben, verrühren und nochmal aufkochen. Den untersten Boden mit 3-4 EL Kirschwasser beträufeln und die Kirschfüllung daraufgeben. Den zweiten Boden drauf und wieder mit Kirschwasser beträufeln. Den ersten Becher Sahne mit ca. 4 EL Zucker steif schlagen und auf den zweiten Boden geben. Darauf kommt der dritte Boden. Zum Verzieren die anderen beiden Becher Sahne, ebenfalls mit Zucker, schlagen und oben und auf der Seite verstreichen. Mit der Tülle Häubchen machen, mit Kirschen verzieren und auf dem Rest der Torte Schokoladenraspeln verteilen.

Montag, 16. August 2010

Südtiroler Musikfest

Bei unserer Reise haben wir auch intensiv am Leben der Einheimischen teilgenommen. Dabei gings nicht nur Trachten, Musik, sondern auch ums Essen:

Die musikalische Unterhaltung


Ein gutes Hendl, mit offenen Feuer gegrillt


Tirtl, eine Südtiroler Spezialität


Strauben mit Preiselbeermarmelade


Und zum Abschluss einen Aprikosenkuchen


Sonntag, 15. August 2010

VW-Bus Essen

Jetzt sind ja Gott sei Dank gerade lange Sommerferien, Zeit fürs Reisen, Essen und alles andere. Gerade kommen wir von einer Woche Südtirol, Trentino und Tessin mit dem VW-Bus zurück. Da gab es natürlich Gerichte die bustauglich sind, das heisst möglichst mit wenig Aufwand und Zeit zuzubereiten und mit wenig Abwasch. Diese Gerichte liessen wir uns diesmal schmecken.


Gerade in Südtirol angekommen gab es eine Lasagne, aber nicht selbst gemacht. Es war die Fertiglasagne vom Aldi, erst im Wasserbad und dann in der Pfanne fertig erhitzt. Der Geschmack war gut, es dauerte zwar etwas bis sie warm war, dafür ging der Abwasch schnell.


Pasta ist die einfachste und schnellste Art zu kochen. Hier mit einer Zucchini-Auberginen Sosse von Barilla. Das Gericht gab es später nochmal mit dem Rest der Sosse, nur dass wir dann noch angebratenes Rindergeschnetzeltes untermischten.


Am Fusse der Ortlergruppe hatten wir Gegrilltes, mit unserem kleinen Outdoorgrill zubereitet. Leckeres, saftiges Schweinefleisch vorher in einer Marinade aus Öl, Essig, Salz,Pfeffer und Bruschetta Gewürzen eingelegt. Dazu gab es Salat und Brot.


Auch unser Lieblings "Fast Food" , Patatas fritas y huevos gab es natürlich, obwohl dies im Bus nicht so schnell geht und etwas aufwendiger ist, vor allem dann die öligen Sachen abzuwaschen.


In der Schweiz muss man unbedingt ein Käsefondue essen. Die Fertigmischungen sind super im Bus zuzubereiten. Wasserbad in einem Topf, die Mischung in einen anderen Topf und die Töpfe ineinander stellen. Das Wasser hält das Fondue auch noch beim Essen warm, so daß man kein Stövchen braucht. Dazu gab es Bresaola, denn wir im Valtellina gekauft haben.


Auch haben wir noch ein paar Sachen eingekauft, um uns zuhause noch an den Urlaub zu erinnern.

Dienstag, 29. Juni 2010

Adler Mühle Bahlingen

Letzte Woche machten wir einen Ausflug zur Adler Mühle in Bahlingen, von der einige Food Blogger ihr Mehl beziehen, so auch wir. Deshalb waren wir neugierig und da es nicht so weit von uns aus ist, machten wir einen Abendausflug zum Mehlkaufen (und Pizzaessen). Hier einige Impressionen:

Mittwoch, 16. Juni 2010

Ole, ole !



Unsere Favoriten

Montag, 31. Mai 2010

Spaghetti Test mit Pesto

Letzte Woche hatten wir Besuch von drei netten Wissenschaftlerinnen, eine Freundin von uns aus Malaga mit einer Kollegin aus Argentinien und einer Kollegin aus Italien. Wir hatten gut Pizza zum Abendessen und redeten so auch über italienisches Essen. Da meinte die Italienerin ihre Lieblingspasta ist von De Cecco, wie ich auch schon bei einigen Blogs gelesen habe. Also bin ich, als der Besuch wieder weg war, Spaghetti dieser Marke kaufen gegangen und da wir ja auch Wissenschaftler sind, habe ich gleich einen Versuch dazu gemacht, einen Spaghetti Test. Ich hatte noch Barilla Nudeln zuhause und nahm auch beim Aldi noch ein Packet Spaghetti mit.





Von allen drei Pasta Typen habe ich getrennt 150 g in 1,5 l Wasser mit einem Teelöffel Salz gekocht. Die Zeiten nach Packungsangabe, nur bei Barilla eine Minute länger, da sie noch zu fest waren. Dann gings ans probieren: die De Cecco fielen gleich raus, da
sie dicker waren als die anderen und das hatte niemand von uns gefallen, und der Geschmack war auch nicht so überzeugend. Den Kindern schmeckten mit Abstand die Aldi Spaghetti am besten und wir fanden keinen grossen Unterschied zwischen Aldi und Barilla. Zur Erklärung gibt es zwei Möglichkeiten, entweder wir haben keinen Geschmack oder die Spaghetti von Aldi haben eine sehr gute Qualität, wie viele der Grundnahrungsmittel von dort.
Den Rest der Spaghetti gab es dann mit einem leckeren selbst gemachten Pesto, einfach eine handvoll Pinienkernen (Tütchen Aldi Pinien), Basilikumblätter (weisse Schüssel) und Parmesan (weisse Schüssel, gerieben) in dieser Reihenfolge zerkleinern und zum Schluss einem guten Schuss Olivenöl dazugeben.



Mittwoch, 19. Mai 2010

Spargel mit Vinaigrette

Garten-Koch-Event Mai: Spargel [31.05.2010]

Am Sonntag Abend machte ich mir Spargel und eine meiner Lieblingsspargelsossen dazu. Das Essen sah so lecker aus , dass ich schnell ein Foto schoss. Dann entdeckte ich, dass diese Art von Eiersossen zum Spargel gerade der Hit in der Blogwelt sind. Noema, eine Spanierin die in Berlin lebt, stellte eine Sosse in ihrem Blog Intercultura y Cocina vor und auch Natalie von Cucina Casalinga bereitete am Anfang der Woche eine Bozener Sosse zu. Trotz allem ist meine Sosse noch etwas anders, da Gewürzgurken und Schalotten reinschneide. Da dies eins meiner Spargellieblingsrezepte ist, will ich es dem Spargel-Event vom Gaertnerblog widmen.




Zutaten:
2 Eier
1 Schalotte
2 Gewürzgurken
6 EL Olivenöl
2 EL Weissweinessig
1 TL Senf (mein Lieblingsenf Dijonsenf mit Honig)
Salz und Pfeffer
frischer Schnittlauch

Gekochte Eier, die Schalotte und die Gewürzgurken kleinschneiden. Alles mit den restlichen Zutaten mischen und mit kleingeschnittenen Schnittlauch abschmecken. Dies gabs zum Spargel und ein paar neuen Kartoffeln.

Donnerstag, 13. Mai 2010

Blätterteig mit Kabeljau

Eigentlich wollte ich heute zum Nachtisch einen Apfel-Blätterteig machen, aber Herr SansSouci möchte zur Zeit keine süssen Sachen essen. Deshalb wünschte er sich den Blätterteig mit Fisch und Béchamelsoße. So überlegten wir, wie man die Zutaten verbinden könnte. Diese Blatterteigfischchen kamen dabei raus.




Zutaten:
Blätterteig
Kabeljaufilets, gefroren
2 EL Butter
2 EL Mehl
Becher Sahne
etwas Milch
Salz und Pfeffer

Eine ganz dicke Béchamelsoße herstellen, dazu die Butter schmelzen, das Mehl unterrühren und etwas anbräunen lassen. Langsam Milch und Sahne unterrühren. Aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ein kleines Stück Kabeljaufilet auf ein Stück Blätterteig legen und die Ränder des Blätterteigs umschlagen. Etwas Béchamelsoße auf den Fisch geben. Aus dem Blätterteig Streifen schneiden und über den Fisch mit der Sosse legen. Bei 200 Grad circa 25 min backen.

Dienstag, 11. Mai 2010

Zitronenkuchen

Jubiläums-Blog-Event LVI - Brunch & Giveaway (Einsendeschluss 15. Mai 2010)

Seit langer Zeit suche ich schon nach einem richtig guten Rezept für einen Zitronenkuchen. Normalerweise mache ich einen ganz einfachen Rührteig mit ein bisschen Zitronenschale und Saft. Diesmal probierte ich den Zitronenkuchen aus dem Essen & Trinken vom Mai. Er war sehr gut, aber noch nicht 100 % wie ich mir einen Zitronenkuchen vorstelle, mit viel zitronigen Geschmack und luftig leicht. Trotz allem ein schönes Rezept für den Geburtstagsbrunch von zorra.




Zutaten:
2 unbehandelte Zitronen
220 g weiche Butter
200 g Zucker
5 Eier
300 g Mehl
60 g Speisestaerke
3 TL Backpulver
100 g Creme fraiche
Guss: 150 g Puderzucker und 2-3 EL Zitronensaft

Die Zitronenschale abreiben oder mit dem Zestenschneider schälen und den Saft der Zitronen auspressen. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Eier einzeln dazu rühren. Die restlichen Zutaten mit vermischen. In eine gefettete Kastenform geben und circa eine Stunde bei 180 bis 200 Grad backen. Danach auskühlen lassen. Den Puderzucker und Zitronensaft verrühren und über den Kuchen geben.


Sonntag, 25. April 2010

Rhabarber-Muffins

Hier im Haus sind wir treue Test-Leser, auch wenn wir gar nicht soviel Dinge kaufen. Aber es gibt viele interessante Informationen, wie auch die Rezepte, die immer auf der letzten Seite zu finden sind. Wie schon die beschriebene Mandeltorte kommt dieses Rezept, leicht abgewandelt aus dem Testheft. Gestern haben wir sie als Gastgeschenk nach "China" mitgenommen und heute gab es sie gleich nochmal.




Zutaten (11 Muffins):
300 g Rhabarber
100 g Zucker
80 ml Pflanzenöl (bei uns Olivenöl)
1 Ei
1 Tütchen Vanillezucker (das mit der echten Bourbonvanille)
250 g Naturjoghurt
50 g gemahlene Mandeln
300 g Mehl (ich habe 812er benutzt)
1 TL Backpulver

Alle Zutaten des Teiges zusammengeben und mit einem Kochlöffel verrühren. Ein Esslöffel Teig in ein Muffinförmchem einfüllen. Den Rhabarber schälen und in kleine Stückchen schneiden. Eine Schicht Rhabarber auf den Teig geben und dies wieder mit Teig bedecken. Mit einem grösseren Rhabarberstück dekorieren. Bei 200 Grad für circa 30 bis 35 Minuten backen.

Samstag, 24. April 2010

Besuch in China

Heute abend waren wir bei unseren netten Nachbarn eingeladen, ein chinesisch-taiwanesisches Ehepaar mit einer Tochter, die sehr gern mit unseren Kindern spielt. Um uns fein zu bewirten haben sie chinesisch aufgekocht. Und da es wie ein Festessen war, gab es natürlich keinen Reis dazu.



Als Vorspeise gab es eine Suppe mit Fleischklößchen und Seetang



Die Lieblingsspeise der Kinder waren die Gambas / Crevetten mit Früchten



Mein Favorit war dieses Fleischgericht, gewürzt mit Ingwer, Sojasauce und ein bischen Schärfe



Entenbrust mit Orangensosse



Broccoli mit Calamar, der hier leicht angeschnitten wird und nur ganz kurz gekocht, damit er schön weich bleibt

Freitag, 23. April 2010

Gazpachuelo

Heute gab es eine Suppe, die aus dem Raum Malaga kommt. Früher war es eine arme Leute Suppe, aus den einfachen Zutaten Kartoffeln, Ei und Olivenöl. Heute gibt es die Suppe auch in Restaurants und besonders bei Hochzeiten und wird dann netterweise Sopa Imperial genannt. Meist wird in Malaga die Suppe mit einer Brühe aus Gambas gemacht und dann auch die Gambas mit serviert. Bei meiner Schwiegermutter gibt es die ganz einfache Version der Bauersleute, nur mit Kartoffeln und Mayonnaise. Und deshalb wird sie bei meinen Kindern auch Mayonnaisensuppe genannt.




Zutaten:
750 g Kartoffeln (am besten die Kartoffeln mit der roten Schale)
2 Eier
200 ml Öl (Sonnenblumenöl oder ein ganz sanftes Olivenöl)
Salz
Zitrone

Die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. In einem Topf mit gesalzenem Wasser bedecken und die Kartoffelscheiben weichkochen. Die Kartoffeln im Kochwasser lassen und das ganze abkühlen lassen. Aus den Eier und dem Öl eine Mayonnaise machen (mit dem Stabmixer kurz das Ei verquirlen und dann ganz langsam das Öl unterquirlen, salzen). Wenn das Kartoffelwasser auf 50°C abgekühlt ist, die Mayonnaise einrühren. Servieren und vor dem Geniessen mit Zitronensaft beträufeln.

Donnerstag, 1. April 2010

Kartoffelgratin

Noch ein Rezept, das zu den Gerichten mit langer Geschichte gehört. In meinem allerersten selbstgeschriebenen Rezeptbüchlein trägt dieses Gericht die Nummer 7. Auch mache ich dies seither fast unverändert. Das Rezept stammt auch aus der Zabert Sandmann Büchern, diesmal aus dem Kochen Buch. Und später stellte ich fest, dass das Lea Linster Rezept auch identisch ist.




Zutaten:
5-6 grosse Kartoffeln
1 Becher Sahne
Milch
Butter
Knoblauch
Salz, Pfeffer, Muskat

Die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden, sie sollten nicht zu dick, aber auch nicht zu dünn sein. Eine Ofenform mit Butter und danach mit einer Knoblauchzehe (halbiert) ausreiben. Die Kartoffelscheiben in die Form schichten und jede Lage salzen und pfeffern. Auf die letzte Lage noch geriebene Muskatnuss geben. Mit Sahne und Milch aufgiessen bis circa zwei Drittel der Kartoffelhoehe. Auf das Gratin Butterflocken geben und ca. eine Stunde bei 200 °C im Ofen backen.

Dienstag, 30. März 2010

Conquistacions-Kuchen

Genau so heisst dieser Kuchen bei uns oder auch conquistacion-tarta, denn es steckt eine Geschichte hinter diesem Kuchen. Es ist eine sogar eine doppelte Conquistacion (Eroberung-Besetzung). In diesem Fall ist nicht die Rückeroberung Andalusiens durch die Christen gemeint, sondern die Eroberung eines Partners. Das erste Mal brachte ein Studienfreund diesen Kuchen zu einem meiner Feste und schupps eroberte damit mich. Wir waren eine zeitlang zusammen und dabei lernte ich auch den Kuchen zu backen, allerdings von seiner Mutter, denn er hatte den Kuchen nur das eine Mal gebacken. Wir trennten uns, der Kuchen blieb in meinem Repertoire. Jahre später benutzte ich dann den Kuchen zum konquistieren. Es war nicht so einfach, denn in Spanien musste ich mir erst eine Springform besorgen und lange nach Quark suchen, aber sehr erfolgreich, den es war für den zukünftigen Herrn SansSouci. Ich backe den Kuchen auch heute noch oft. Und der eigentliche Name lautet Quark-Torte besonders fein.



Zutaten:

Teig: 250 g Mehl
125 g Zucker (auch nur 100 g möglich)
1 Eigelb
Saft einer Zitrone
125 g Butter-weich
Halbes Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker

Quarkfüllung:
125 g Butter-weich
250 g Zucker (auch nur 200 g möglich)
  1 Päckchen Vanillezucker
1 Esslöffel Griess
5 Eier
Saft einer Zitrone
750 g Quark (Rahmstufe, Berchtesgadener oder Andechser)

Die Zutaten des Teiges zusammen mischen. Die Hälfte des Teiges auf den Boden einer eingebutterten Springform bringen. Für die Quarkfüllung den Zucker und Vanillezucker mit den Eiern in der Küchenmaschine schaumig rühren, die geschmolzene Butter, den Zitronensaft und den Griess unterrühren. Den Quark unterrühren. Die Füllung auf den Teig geben und die zweite Hälfte des Teiges in Streuselform auf die Füllung geben. Bei 180 ° C ca. 60-70 min backen.



Sonntag, 7. März 2010

Blätterteigtaschen

Diese Teigtaschen, gefüllt mit Spinat und Ricotta habe ich auch schon vor langer Zeit gemacht. Damals hatte ich sie zum Sommerfest einer Freundin mitgebracht. Und dann vergessen. Letztes Jahr erzählte sie mir, dass sie die Taschen in Erinnerung an die damaligen nachgemacht hatte. Das Rezept hatte ich aus dem Backen Buch von Zabert Sandmann, mein erstes Kochbuch zusammen mit dem Kochen von Zabert Sandmann. Ich weiss nicht, wie oft ich diese beiden Bücher schon durchgeblättert habe. Auch heute benutzte ich das Backen Buch noch für viele Dinge, die ich backe.



Zutaten:
1 Packet fertiger Blätterteig
200 g Spinat (TK oder Frisch)
125 g Ricotta
60 g frisch geriebener Parmesan
1 Ei
Salz, Pfeffer, etwas Olivenöl

Spinat kochen und gut das Wasser auspressen. Mit dem Ricotta, Parmesan, Ei und Gewuerzen mischen. Kleine Quadrate aus dem Blätterteig schneiden, mit ein bisschen Spinatmasse fuellen und zufalten. Mit Eigelb bestreichen und fuer 20 min bei 220 °C backen.

Freitag, 5. März 2010

Eiersalat

Dieses Rezept ist sehr speziell, da es einer der ersten Rezepte war, die ich vor vielen Jahren am Beginn meiner Kochzeit , gemacht habe. Das erste, was ich in der Küche gekocht habe, waren Miracolix, noch im Kindergartenalter. Dann war Kochpause und später in der Schulzeit habe ich dann angefangen wirklich zu kochen. Und dazu gehörte seit dem Anfang dieser Eiersalat.

Habt ihr auch ein Rezept aus eurer Kochanfangszeit, dass ihr immer noch kocht ?


Zutaten:
6 Eier
1 Glas Thommy Mayonnaise
1 Naturjoghurt
3-4 Knax Gewürzgurken
Salz, Pfeffer, Curry

Die Eier hart kochen, etwas abkühlen lassen und schälen. Das Eigelb in eine Schüssel geben und mit der Gabel zerdrücken. Das Eigelb mit Salz, Pfeffer und etwas Curry würzen. Die Mayonnaise und das Joghurt unterrühren. Das Eiweiss und die Gewürzgurken klein würfeln und zu dem Rest geben. Verrühren, abschmecken und fertig. Und dazu gibt es Pellkartoffeln.