Freitag, 27. März 2009

Pichelsteiner

Wirsing

Heute ist Premiere, das erste Mal werde ich an einem Koch-Event im Web teilnehmen und zwar am Garten-Koch-Event Wirsing. Ich habe durchgeschaut , was schon veröffentlicht wurde und habe festgestellt , dass eines der klassischen Wirsingrezepte, dass ich ganz gerne esse, noch nicht gepostet wurde. Pichelsteiner habe ich schon bei meiner Oma gegessen und dann leider erst mal lange nicht. Letztes Jahr habe ich in einem Edeka Werbebrief ein Rezept dafür gefunden, es gleich ausprobiert und es hat super lecker geschmeckt.

Tipps: -das Wichtigste ist den Eintopf während des Kochens nicht umzurühren



Zutaten
600 g gemischtes Gulasch (Halb Rind / Halb Schwein-in 1 cm Wuerfel)
2-3 Karotten
2 dünne Lauchstangen
2 Zwiebeln
500 g Kartoffeln
1 Wirsing (ca. 300 g)
1,5 l Gemuesebrühe
Salz, Pfeffer, Kümmel

Als erstes sollte man alles vorbereiten, das Gulasch kleinschneiden, die Karotten in duenne Scheibchen oder Wuerfel, den Lauch in Streifen; die Zwiebel in Würfelchen, die Kartoffeln in dünne Scheiben (die Scheibensachen habe ich alle mit der Maschine geschnitten) und die Wirsingblätter in ca. 1 cm Streifen. Die Zwiebel in Öl glasig braten und rausholen. Im selben Öl das Fleisch scharf anbraten, auch rausholen und mit etwas zerstossenem Kümmel würzen. Nun in einem grossen Topf schichten: Fleisch+Zwiebel-Wirsing-Karotten+Lauch-Kartoffeln-Salz und Pfeffer; 2-3 Schichten machen (bei mir waren es zwei und es war gut). Mit der Gemuesebrühe aufgiessen bis alles bedeckt ist. Deckel drauf und eine Stunde köcheln lassen. Mit Petersilie anrichten.




Dienstag, 24. März 2009

Erdbeerkuchen

Diesen Sonntag gab es schon zum zweiten Mal Erdbeerkuchen, obwohl es draussen wieder kalt geworden ist. Aber sobald ich die ersten Erdbeeren sichte, schlage ich zu. Ich kenne die spanischen Felder, wo sie geerntet werden und kann so auch immer an die schoenen Ausflüge in die Region Huelva denken, die ich schon gemacht habe. Und ich freue mich, wenn ich so nette Namen lese wie Bollullos und Moguer. Die Basis des Kuchens ist ein Mürbeteig, da der Herr SansSouci den am liebsten isst. 

Tipps: - das wichtigste bei der Teigherstellung ist, dass alle Zutaten ganz kalt sind und sich bei der Mischprozedur nicht erwärmen



Zutaten für den Teig:
(für zwei Springformen, den Teig kann man auch einfrieren oder noch einen Apfelkuchen machen oder Plätzchen,...)
300 g Mehl
100 g Zucker
1 Ei (kalt)
200 g Butter (ganz kalt)

Sonst:
400 g Erdbeeren
250 g Schlagsahne (eine gute)
Zucker

Auf einem Brett ein Mehl und Zuckerberg machen, eine Kuhle bilden und das Ei reinschlagen. Dann die Butter in kleinen Stücken draufgeben. Mt dem Messer alles hacken und vermischen. Zum Schluss noch mit eiskalten Händen (unter dem kalten Wasser abkühlen) alles homogen vermengen. Der Teig sollte eine halbe bis einer ganzen Stunde in den Kühlschrank. Inzwischen mache ich den Teig gleich in die Springformen und stelle die Springformen in den Kühlschrank. Da können sie auch ein paar Tage stehen. Die Hälfte für eine Springform verwenden, den Boden auslegen und für den Erdbeerkuchen bei 180 Grad blindbacken.  Ich backe es immer ohne Gewichtsbescherung und klappt auch gut. Gleich aus der Form rausholen, die Erdbeeren in Vierteln oder Scheiben schön auf den Teig legen und mit geschlagener Sahne (mit Zucker gesüsst-wir viel, sonst nach Geschmack) bedecken. Schmeckt gleich gut und nach ein paar Stunden wenn es noch etwas gibt auch noch , wenn ein Teil des Teiges von den Erdbeeren weich ist und der untere Teil noch knusprig ist. 

Freitag, 20. März 2009

Pollo Senior

In dem Topf, wo wir unser Brot backen, machen wir auch immer ein ganz leckeres Hühnchen. Dabei habe ich immer nur ein kleines Problem, da ich es immer noch nicht gut gelernt habe ein ganzes Hühnchen professionell zu zerlegen. So werden die Teile jedes Mal ein bisschen anders.
Tipps: -zum Kochen benutze ich am liebsten elsässischen Gewuerztraminer, da er durch seinen würzigen Geschmack gleich gut das Essen würzt.





Zutaten:

ein ganzes Huhn-mit Mais gefüttert oder ganz bio (un pollo de corral)
1 Glas Weisswein ( un vaso de vino blanco)
2 Zwiebel (cebolla)
2 Paprika (pimento)
2 Tomaten (tomates)
Olivenöl (aceite)
Salz, Pfeffer und Rosmarin (Sal, pimienta y romero)

Also erst versuchen das Hühnchen zu zerlegen, dann die Teile von allen Seiten im Senior ( der gusseiserne Topf mit Deckel) in viel Olivenöl anbraten. Mit dem Wein übergießen und das geschnitten Gemüse (in Streifen) und ein Stangerl Rosmarin dazugeben (Anmerkung: das Rosmarinzweigerl nur zum Schluss 10 min mitschmoren), Deckel drauf und bei kleiner Hitze mindestens 45 min schmoren lassen, salzen und pfeffern. Nun nach Gusto die Flüssigkeit ohne Deckel einkochen lassen oder auch ein ganz bisschen anbrennen lassen (fuer den Geschmack). Bei uns gabs heute Kartoffelbrei dazu. Und ich esse immer am liebsten das geschmorte Gemüse.

Trocear el pollo, freír los trozos en la olla de hierro fundido en abundante aceite. Verter el vino y poner la verdura cortado en julianas y una ramita de romero. Cocinar todo para 45 min con la tapadera cerrada a fuego lento. Sazonar con sal y pimiento y dejar reducir un poco el liquido a vuestro gusto. Nosotros hemos comido hoy el pollo acompañando de pure de patatas.



Donnerstag, 19. März 2009

Muffins

Heute morgen haben wir zwei neue Roller gekauft, wir Erwachsenen haben sie schon ausprobiert, jetzt wollen wir noch mit den Kindern in den Park, damit sie sie auch ausprobieren können. Und auch die schöne Frühlingssonne von heute zu geniessen. Deshalb habe ich als Brotzeit noch schnell ein paar Muffins gebacken. Für die Kinder gibts Apfel-Muffins und für uns noch mit ein paar Cranberries dazu.
Tipps: -aus  Silikonförmchen lösen sich die Muffins ganz leicht raus
-sonst gibts eigentlich keine Tipps, da ja das Rezept wirklich kinderleicht ist




Zutaten:
für circa 10 Stück

250 g Mehl
125 g Zucker
1/2 Packet Backpulver
1 Packet Vanillezucker (mit echter Vanille, kein Vanillin)
1 Ei
125 g Milch
100g Öl (ich habe natürlich Olivenöl genommen)
1 Stamperl Rum
1-2 Äpfel ganz kleingeschnitten

Einfach alles mit dem Kochlöffel vermischen, in die Muffinformen füllen und 35-40 min bei 180 Grad backen.


Sonntag, 15. März 2009

No-Knead Bread

In der deutschen Blog-Szene ist dieses Rezept ja schon ausführlich diskutiert worden. Wir backen dieses Brot schon seit einigen Monat und gehen nur noch mal für ein paar Semmeln zum Bäcker. Deshalb werde ich jetzt auf spanisch weiter schreiben, da ein paar Freunde an diesem Rezept interessiert sind.

Hola!
Para todos mis amigos españoles que tambien quieren hacer este pan estupendo. Aqui viene la famosa receta del "no knead bread", el pan sin amasar.
Trucos: -mirar el video original    http://www.youtube.com/watch?v=13Ah9ES2yTU
-realmente hay que usar muy poca levadura
-dejar fermentar alrededor 18-20 h
-se puede usar harina normal y corriente tipo 450, yo uso una harina menos refinada, tipo 812





Ingredientes:

500 g harina (tipo 450 o tipo 812, tambien so puede usar 150 g harina de centeno mezclado con 350 g harina de trigo)
10 g sal
la punta de una cucharilla de levadura liofilizada (muy poca !!!!)
400 g agua tibia

Se mezcla la harina, la sal y la levadura y después se pone el agua y se mezcla hasta que la masa forme cuerpo. Se tapa la fuente para que no se seque con plastico y se deja reposar la masa por mas o menos 20h en qualquier sitio de la cocina. Para hornear el pan se usa una olla de hierro fundido  (LeCreuset o mejor la copia buena del Ikea Senior-olla con tapa ). Se precalienta la olla en el horno a 250 grados. Se pone la masa encima una tabla cubierta de harina. Se pliega la masa como si hiceramos un sobre (mira el video de NYT) y se pone directamente en la olla (espulvorear previamente con harina) se tapa y se pone en el horno (no hace falta de dejar  reposar otra vez). Hornear durante 30 min con la tapadera puesta y después 15 min sin tapadera. Es importante ponerlo directamente en una rejilla para que se enfrie y quede crujiente.

Muchas gracias a todas las personas que han puesto su experiencias con esta receta en la red.

Lauch-Kartoffel-Suppe

Am Wochenende koche ich mittags oft Suppe. Hier ein Rezept, dass aus einem spanischen Kochbuch stammt, aber auch gut ein ganz normales mitteleuropäisches Rezept sein könnte. Und ein bisschen modifiziert habe ich es auch.
Tipps: -als Fluessigkeit auch Milch benutzen
-mit etwas Curry würzen
-mit Croutons servieren




Zutaten:

2-3 Lauchstangen
5-6 Kartoffeln
Milch
Gemüsebrühe
Brotwürfel
Olivenöl
Salz, Pfeffer, Curry

Lauch in kleine Streifen schneiden und Kartoffeln würfeln (vom Volumen etwas mehr Kartoffeln als Lauch benutzen). Lauch in Öl anbraten, dann die Kartoffeln mit anbraten, mit Milch und Gemüsebrühe aufgiessen (1/3 Milch, 2/3 Gemüsebrühe) bis alles bedeckt ist. 20 min köcheln lassen, mit Salz, Pfeffer und Curry würzen und dann mit dem Passierstab pürieren. Die Brotwürfel in viel Olivenöl frittieren.

Hühnchenspiesschen

Im spanischen Fernsehen gibt es einen sehr guten und lustigen Fernsehhkoch, Karlos Arguiñano, dessen Sendungen, als ich in Spanien gelebt habe, sehr gerne gesehen habe. Er hat auch einige Kochbücher veröffentlicht. Diese leckeren Spiesschen sind aus einem dieser Bücher.
Tipps: - langsam braten
-mit Reis und frischer Tomatensosse servieren
-Metallspiesschen sind dafür wirklich praktisch




Zutaten:

3 Hühnchenbrüstchen
Zwiebel
Paprika
Tomate
Salz, Pfeffer

Das Hühnchenfleisch in Würfel schneiden, die Paprika in Streifen, die Tomate achteln, und die Zwiebel in vierteln und die einzelnen Schichten teilen. Die Spiesschen montieren: Zwiebel-Hühnchen-Paprika-Hühnchen-Tomate-Hühnchen- Zwiebel-Hühnchen-Paprika-Hühnchen-Tomate-Hühnchen, salzen und pfeffern. In einer Pfanne, am besten einer Grillpfanne Olivenöl erhitzen, die Spiesschen ganz kurz anbraten und dann erst 8 min auf einer Seite, dann 8 min auf der anderen bei kleinem Feuer braten.

Vielen Dank an Karlos Arguiñano für lustige Fernsehstunden und dieses Rezept

Montag, 9. März 2009

Pizza

Es steht da deutsch-spanische Kueche und jetzt gibt es Pizza und das auch noch als erstes Rezept.
Aber so eine Pizza lohnt es sich einfach selber zu machen und geht fast so schnell wie zum Pizzaservice fahren .
Wir haben die Pizza einmal mit Laura, der Frau eines Arbeitskollegen, die aus Sizilien stammt gemacht und dann an unsere Küche adaptiert. und über die letzten Jahre haben wir die Pizza immer weiter verbessert.
Tipps: -  frische Hefe verwenden
- den Teig gleich auf die Blech ausbreiten und dort gehen lassen
-konzentrierte Tomatensoße herstellen
-viel Olivenöl verwenden
-auf dem Pizzastein backen


Zutaten für drei Pizzen:

Teig:
500 g Mehl Type 450
 1/2 Würfel Frischhefe
10 g Salz
50 ml Olivenöl
ca. 150 ml Wasser

Belag:
Tomatensoße (Tomatensugo, 3 frische Tomaten,  Zwiebel, Olivenöl)
3 Packerl Mozzarella
Schinken
und was einem sonst noch anlacht
Oregano (getrockneter, aus Spanien eingeflogen)

Die Zutaten für den Teig werden im Robot geknetet, erst Mehl , die Hefe zerbröselt, Salz und Olivenöl und dann Wasser dazu fügen, bis sich eine homogene Kugel bildet hat. Gleich auf den Pizzablechen mit eingeölten Backpapier ausbreiten, dies wird nur mit den Händen gemacht. Der Teig wird circa eine Stunde gehen gelassen. Es wird der Ofen mit dem Pizzastein auf höchster Temperatur vorgeheizt.
Für die Tomatensoße werden Zwiebeln in viel Olivenöl geschmort, zerkleinerte Tomaten unddas Sugo dazugeben und solange köcheln bis die Flüssigkeit einkocht ist. Es wird mit Salz, Pfeffer, Paprika  abgeschmeckt. Die Pizza wird 3 Minuten mit dem Backpapier gebacken, dann wird das Backpapier weggezogen und die Pizza weitere 5 Minuten gebacken.



Danke an Laura aus Sizilien für die Grundlage dieses Rezeptes !


Freitag, 6. März 2009

Der Anfang

Nun lese ich  schon eine geraume Zeit die verschiedensten Küchenblog. Aber immer nur passiv sein ist auch nicht das Wahre, so überlege ich schon länger auch endlich mich aktiv an der schönen und ergiebigen Rezeptesammlung im Internet zu beteiligen. Gerade bin ich noch dabei den Blog so zu gestalten, wie er mir gefällt und kämpfe mich durch HTML und CSS. Ich hoffe, dass ich dies bald geschafft habe und das erste Rezept posten kann.
Bis dann